Bisher unbekannte neue Features in F 3.0
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Gemeinsam mit Visual Studio 2012 soll auch Version 3.0 von F#, Microsofts funktionaler Programmiersprache für das .NET Framework, ausgeliefert werden. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen Type Providers

Gemeinsam mit Visual Studio 2012 soll auch Version 3.0 von F#, Microsofts funktionaler Programmiersprache für das .NET Framework, ausgeliefert werden. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen Type Providers und LINQ Queries – beides Mittel zum besseren Umgang mit Big Data. Doch F# 3.0 hat noch mehr nützliche neue Features in petto, viele davon bislang noch unbekannt.

Neu ist beispielsweise das []-Attribut. An einen F# Recovery Type angehängt, kann der XMLSerializer den POCO-Datentypus serialisieren bzw. deserialisieren. Auch beim WPF Data-binding sowie verschiedenen Entity-Framework-Szenarien ist das neue Attribut hilfreich.

In F# 2.0 gab es, übrigens genauso wie in C#, zwei verschiedene Syntaxvarianten für String Literals: normale Strings und Verbatim Strings mit einem vorangestellten @-Zeichen. In F# 3.0 gibt es nun ein neues Format für String Literals namens Triple-quoted Strings. Hier wird all das, was zwischen Triple Quotes (also drei Anführungszeichen) steht, wörtlich genommen.

In C# sind Auto-Properties Abkürzungen, um ein Private Backing Field, einen Getter oder einen Setter für eine Property zu deklarieren. Oft gefordert, kommt dieses Features nun auch zu F# – die Auto-Property wird hier eingeleitet mit „member val“.

Ungenutzte Variablen weisen häufig auf einen bug hin. Aus diesem Grund gibt es in F# 3.0 die Warnnummer 1182, die auf eine ungenutzte Variable hin deutet. Obwohl nützlich zur Endüberprüfung eines Projektes, sind diese Meldungen dennoch per Default ausgeschaltet. Immerhin können Sie während des Schreibens von Code ganz schön nerven.

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