Bolt CMS 1.0 ist fertig
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Das neue CMS Bolt.cm ist in der ersten Fassung veröffentlicht worden. Erste Tester vermelden begeistert, wie schnell sich damit ein erstes, individuelles Template aufsetzen lässt. Teilweise berichten

Das neue CMS Bolt.cm ist in der ersten Fassung veröffentlicht worden. Erste Tester vermelden begeistert, wie schnell sich damit ein erstes, individuelles Template aufsetzen lässt. Teilweise berichten sie von individualisiertem Deployment in unter 45 Minuten.

Bolt.cm mit jeder Menge Symfony-Technologie und großen Versprechen…

Damit Ihr Bolt installieren könnt, muss der Host PHP 5.3.2 und Apache mit Mod_rewrite oder Nginx verfügbar haben. Weil Bolt so modern ist, lässt es sich alternativ via Git oder sogar Composer installieren. Freunden der alten Schule wird freilich auch der Weg über eine SFTP-Verbindung angeboten. Mehr Infos zum Setup findet Ihr in der Dokumentation.

Bolt basiert auf dem Silex-Framework und einigen Symfony2-Komponenten. Templates werden anhand von Twig gestaltet. Was am Ende dabei herauskommt, könnt Ihr bereits an einigen Beispielen ansehen. Von Einheitslook kann da keine Rede sein.

Was Bolt.cm auch interessant macht, ist der mobile First-Ansatz: Sowohl für Gäste als auch für Autoren zeigen sich die Websites sowie das CMS angenehm responsive: Selbst auf Smartphones lässt sich damit der eine oder andere Blog-Post absetzen, wie Screenshots 13 bis 15 zeigen.

Bolt.cm erlaubt von Haus aus das Bloggen vom Smartphone

Damit Bolt.cm auch Sonderwünschen gerecht wird, muss es erweiterbar sein. Daran haben die Entwickler um den Chef Bob den Otter auch gedacht und eine vorläufige Unterstützung für neue Erweiterungen implementiert. In späteren Versionen dürfen diese mehr als nur Themes und Hooks bereitzustellen. Angedacht seien Backend-Erweiterungen oder eigene Controller für neue Funktionalität im Frontend.

Bolt.cm ist ein Open Source Projekt, dessen Code auf GitHub bereitliegt. Ihr dürft es unter MIT-Lizenz verbreiten und vermarkten. Download-Pakete gibt es auf der Distribution-Seite. Mehr Hintergrundinfo lieferte uns der Chef Bob den Otter im Interview, in dem er uns erklärte, dass das Projekt entstanden ist, um die häufigsten Kundenwünsche der niederländischen Webagentur Two Kings besonders schnell erfüllen zu können. Mal sehen, ob dieser Wunsch auch für andere Webentwickler erfüllt werden kann.

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