Britischer Geheimdienst spioniert via Kinect
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„Big Brother is watching you“ – der berühmte Ausspruch aus George Orwells Klassiker 1984 hat auch knapp 60 Jahre nach Veröffentlichung nichts an Aktualität verloren, ganz im Gegenteil, das Thema Überwachung

„Big Brother is watching you“ – der berühmte Ausspruch aus George Orwells Klassiker 1984 hat auch knapp 60 Jahre nach Veröffentlichung nichts an Aktualität verloren, ganz im Gegenteil, das Thema Überwachung ist seit dem NSA-Abhörskandal so präsent wie schon lange nicht mehr. Dass die Sorge vieler aufgebrachter Bürger um die eigene Privatsphäre berechtigt ist, beweist nachfolgende Meldung.

So berichtete der Guardian vor kurzem von einem britischen Geheimdienstprogramm mit dem Namen Optic Nerve, dass gezielt Webcam-Bilder von Yahoo-Nutzern durchforstet. Nun wurde bekannt, dass der britische Nachrichtendienst GCHQ die Auswertung von Kinect-Nutzerdaten in Erwägung gezogen hat.

In einem Statement äußerte sich Microsoft betroffen und unwissend über das Spionageprogramm der GCHQ. Schon letztes Jahr wurde entdeckt, wie GCHQ- und NSA-Mitarbeiter Xbox Live Chats belauschten. Ganz gleich ob Microsoft über die Machenschaften der Geheimdienste informiert ist oder nicht, erfreut können sie über solche Nachrichten nicht sein.

Aufmacherbild: Cyber crime concept: Anonymous man stealing credit card numbers von Shutterstock / Urheberrecht: Creativa

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