Bundesgerichtshof Echtheitszertifikate nur mit Microsofts Zustimmung
Kommentare

Der Bundesgerichtshof hat heute entschieden, dass Echtheitszertifikate (Certificates of Authenticity, kurz COAs) nur mit der ausdrücklichen Zustimmung von Microsoft auf Datenträgern angebracht und verkauft

Der Bundesgerichtshof hat heute entschieden, dass Echtheitszertifikate (Certificates of Authenticity, kurz COAs) nur mit der ausdrücklichen Zustimmung von Microsoft auf Datenträgern angebracht und verkauft werden dürfen. Damit soll die mittlerweile gängige Praxis von Händlern gebrauchter Software, Microsoft Echtheitszertifikate (COAs) auf nicht zugehörigen Datenträgern anzubringen, unterbunden werden.    

„Der Missbrauch von Microsoft Echtheitszertifikaten hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen!“ sagt Dr. Swantje Richters, Justiziarin bei Microsoft Deutschland. „Umso wichtiger ist es, dass mit der Entscheidung des BGH ein klares Signal an die betroffenen Händler gesendet wird.“

Seit vielen Jahren sollen bereits Original-Microsoft-Produkte manipuliert worden sein. Dabei werden insbesondere Microsoft Echtheitszertifikate von dem ursprünglichen Softwareprodukt getrennt und an andere Produkten angebracht. Ein Echtheitszertifikat ist aber keine Software-Lizenz, sondern eine Kennzeichnung zum Erkennen von lizenzierter Original-Software, so Microsoft.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -