Business Mapping in SharePoint mit Mindjet Connect SP (Teil 2)
Kommentare

Deployen ganz einfach
Für SharePoint-Administratoren ist das Ausrollen und Zurückziehen der Solutions Routine, was übrigens auch mit SharePoint Foundation 2010 funktioniert. Connect SP besteht aus zwei

Deployen ganz einfach

Für SharePoint-Administratoren ist das Ausrollen und Zurückziehen der Solutions Routine, was übrigens auch mit SharePoint Foundation 2010 funktioniert. Connect SP besteht aus zwei Paketdateien. Die Mindjet.SharePoint.ConnectSP.2010.wsp birgt die Funktionen Viewer und das Viewer Webpart, die Mindjet.SharePoint.FileTypeAssociator.wsp die Funktion zur Assoziation der Dateiendung mit der Webanwendung beziehungsweise -funktionalität. Mit Administratorrechten kann auf dem Server zum Beispiel das Kommandozeilentool STSADM mit dem Operator addsolution das jeweilige Package installieren. Bequemer geht es mit dem mitgelieferten Installer, der als einfache ausführbare Datei einen Assistenten für die Installation bietet und damit den Lizenzschlüssel abfragt, Systemvoraussetzungen prüft und die Auswahl der Ziel-Website-Sammlungen ermöglicht. Wird der Prozess mit dem Installer bewerkstelligt, ist in der Regel kein weiterer Schritt in der Zentraladministration mehr nötig. Dort ist nach dem Deployen gleich auf der Startseite der Eintrag des Features MINDJET CONNECT SP-ADMINISTRATION zu finden, über das die Lizenzierung verwaltet wird. Für Website-Sammlungen muss jeweils das MINDJET CONNECT SP VIEWER-WEB PART aktiviert werden, um eine beliebige Business Map innerhalb von Seiten darstellen zu können (Abb. 2). Es handelt sich dabei um ein Feature für die gesamte Website-Sammlung. Um Map-Dateien im Web Part oder in der Webanwendung darstellen oder bearbeiten zu können, muss clientseitig die Runtime von Adobe Flash Player installiert sein.

Abb. 2: Connect-SP-Administration, -Lösungverwaltung und das Viewer Web Part
Abb. 2: Connect-SP-Administration, -Lösungverwaltung und das Viewer Web Part
Business Mappen – allein und im Team

SharePoint Information Workern mit Desktopanwendungskenntnissen sollte der Umgang mit Business Maps alles andere als schwer fallen. Unter der Voraussetzung, dass die Solutions korrekt installiert und aktiviert wurden, werden MindManager-Dateien in Dokumentenbibliotheken über ihr spezielles Symbol erkannt. Erstellt werden sie in angelegten Standard-Dokumentenbibliotheken im Register DOKUMENTE mit der Befehlsschaltfläche NEUE .MMAP-DATEI. Deren Betätigung öffnet die Webanwendung und fragt gleich nach einem Dateinamen, bevor mit der Arbeit begonnen werden kann. Wird an dieser Stelle ohne einen Namen für die Datei eingegeben zu haben mit OK quittiert, läuft die Anwendung in eine Fehlermeldung. Das heißt, es muss unbedingt eine Datei in der Bibliothek angelegt werden, um neue Inhalte zu entwerfen.

In der Webanwendung stehen viele der aus der Desktopanwendung MindManager bekannten Funktionen zur Verfügung, aber nicht alle: Ähnlich den Office-Webanwendungen für Word und Excel stehen hier (selbstverständlich) nicht sämtliche Funktionen zur Verfügung, die man vom Desktop gewohnt ist. Sie reichen jedoch allemal aus, um umfangreiche Planungen, Brainstormings, Protokolle oder Präsentationen wohl formatiert anzulegen und mit Hyperlinks, Anmerkungen, Notizen und Zweigverbindungen zu versehen sowie Symbole, Abbildungen und Aufgabeninformationen zuzuordnen. Zudem lassen sich Aufgaben aus der Website-Sammlung (auch Website-sammlungsübergreifend) filtern, um diese in der Business Map übersichtlich anzuordnen. Das Hinzufügen von Aufgaben in SharePoint-Aufgabenlisten ist jedoch nicht möglich.

Insgesamt ist die Bedienung der Flash-basierten SharePoint-Lösung für MindManager-Kenner keine Umstellung. Es stehen die gewohnten Shortcuts zur Verfügung und das Menüband erspart langes Suchen. Auch Kontextmenüs und ein Aufgabenbereich lassen die Webanwendungen wie ein vollwertiges PC-Programm erscheinen. Der Aufgabenbereich beherbergt Formatierungsmöglichkeiten für Zweigverbindungen, das Map-Tagging (nicht mit dem SharePoint-Tagging zu verwechseln), die Aufgabeninformationen, Symbole und einen Bereich für Such- und Ersetzungsvorgänge. Für das Erfassen von Notizen steht ein eigener Aufgabenbereich mit Textformatierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Abbildung 3 zeigt den Explorer.

Abb. 3: Connect SP SharePoint Explorer zum Filtern von Aufgaben und Einbinden in die Map
Abb. 3: Connect SP SharePoint Explorer zum Filtern von Aufgaben und Einbinden in die Map

Das Erwartet Sie auf den kommenden Seiten:

  • Gedankenlandkarten sind zum Zeigen da
  • Automatische Lizenzierung
  • Client vs. Desktop vs. Connect SP
  • Auf dem richtigen Weg
Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -