Byebye Presto: Opera sattelt um auf Chromium
Kommentare

Per Pressemitteilung wurde jetzt offiziell bekannt, dass sämtliche Opera Browser in den kommenden Versionen peu à peu auf die WebKit Engine umgestellt werden. Am Markt der Rendering Engines verbleiben

Per Pressemitteilung wurde jetzt offiziell bekannt, dass sämtliche Opera Browser in den kommenden Versionen peu à peu auf die WebKit Engine umgestellt werden. Am Markt der Rendering Engines verbleiben dann nur noch WebKit (Google, Apple), Trident (Microsoft) und Gecko (Mozilla).

Wirtschaftlich wird es sich dabei um eine sinnvolle Entscheidung gehandelt haben, da jetzt die Kosten für die Wartung der Presto-Engine entfallen. Auch das JavaScript-Rendering wird vom Chromium-Unterbau übernommen, was derzeit den Umstieg auf die V8-Engine bedeutet. Der WebKit-Monokultur in der Web-Entwicklung nähern wir uns also um einen weiteren Schritt.

Dies zeigt sich auch an ersten Beiträgen der Opera-Entwickler zur WebKit-Engine: In einer Mail an die WebKit Mailing List hat Opera-CTO Håkon Wium Lie angekündigt, dass er das Multi Column Layout in der neuen Engine umsetzen wolle.

Der Wettlauf mit den Web-Standards ist damit für Opera zuende. Ab sofort kann der Browser nur noch mit seiner Usability punkten, für die der erste große Vertreter des Tabbed Browsing bei den Usern aber traditionell gut ankommt. Wium Lie sagt dazu:

„The shift to WebKit means more of our resources can be dedicated to developing new features and the user-friendly solutions that can be expected from a company that invented so many of the features that are today being used by everyone in the browser industry.“

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -