C++11 programmieren
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Die neueste Version der objektorientierten Programmiersprache C++ ist seit dem vergangenen August beschlossener Standard: C++11 erblickte die Entwicklerwelt. Natürlicher und effizienter, weil auf einer

Die neueste Version der objektorientierten Programmiersprache C++ ist seit dem vergangenen August beschlossener Standard: C++11 erblickte die Entwicklerwelt. Natürlicher und effizienter, weil auf einer höheren Programmierebene soll es sein und mit größerer Anwenderfreundlichkeit. Was es aber nun wirklich in der Alltagspraxis taugt, darauf sollen neugierige Entwickler im vorliegenden Buch Antwort finden: „60 Techniken für guten C++11-Code“ verspricht der Titel.

Los geht es zunächst mit einem Rückblick: Um eine solide Grundlage zu schaffen, werden noch einmal die Kernkonzepte von C++03 aufgetischt. Danach geht es direkt zu den neuen Features über: Teil 2 widmet sich den neuen Sprachmechanismen, wie Attribute oder Templates, die jeweils gesonderte Unterkapitel besetzen. So heißt es etwa „Keine Exceptions bei noexcept“, und Autor Will garantiert, dass eine mit dem neuen noexcept markierte Funktion auch wirklich unter keinen Umständen eine Exception werfen wird und serviert ein Rezept für benutzerdefinierte Literale. Neues zu Containern, Pointern und Algorithmen zeigt Teil 3: Die langersehnten hashenden Container unordered_map und unordered_set gesellen sich nun zu den Containern mit Laufzeitgarantie, um nur eine Neuerung zu nennen. Im Anschluss werden Neuerungen in den Standardbibliotheken erläutert. Deren Umfang hat etwas zugenommen: Unterstützung für Multithreading und Synchronisierung, reguläre Ausdrücke und viele Hilfsmittel machen sie zu einer großen Schatzkiste, deren Umfang Will mit ausgewählten Einblicken skizziert. Im Anhang sticht zum Beispiel das Unterkapitel „Abgewöhnen“ ins Auge: Hier gibt es einen Überblick über Dinge, von denen sich Entwickler in C++11 verabschieden müssen, oder zumindest sollten. Bye bye heißt es etwa für das Schlüsselwort register, das nun deprecated ist. Kompiliersupport und Kompilierfähigkeit der Listings bilden den Buchabschluss.

Dank vieler kleiner Unterkapitel kann man sich dem Werk entweder im Ganzen widmen oder sich gezielt auf einzelne Aspekte stürzen. So bietet es sich gerade auch für Entwickler an, die sich besonders für die Neuerungen interessieren, die C++11 mit sich bringt, aber keine vollständige Einführung in die Thematik benötigen. Mit vielen Detailinformationen (darunter auch weiterführende Weblinks) und Beispielcode ist das vorliegende Buch leicht nachvollziehbar und praxisorientiert.

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