Chrome 34 mit Responsive Images und Web Audio
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Eine gute Nachricht für eine gute Sache: Chrome 34 wird in Sachen Responsive Images einen gehörigen Schritt nach vorne machen, denn darin wird das erste mal das srcset-Attribut unterstützt. Außerdem

Eine gute Nachricht für eine gute Sache: Chrome 34 wird in Sachen Responsive Images einen gehörigen Schritt nach vorne machen, denn darin wird das erste mal das srcset-Attribut unterstützt. Außerdem bietet der bisher nur im Chrome Beta Channel veröffentlichte Browser noch einige andere Schmankerl, auf die man unbedingt ein Auge werfen sollte.

 

Responsive Images mit srcset

Eines der größeren Probleme im Responsive Webdesign sind die Devices. Genauer gesagt die Device Pixel Ratios. Die führen nämlich dazu, dass ein „normales“ für das Web optimierte Bild auf einem Retina-Display sehr unsauber aussieht. Für die Lösung dieser Problematik gibt es einige Ansätze – Sven Wolfermann hatte einige davon in seiner Session Responsive Images vorgestellt.

Eine der Lösungen ins das srcset-Attribut, mit dem man verschiedene Bilder für die verschiedenen Pixel Ratios hinterlegen kann. Pixel-Ratio beschreibt dabei die Ratio zwischen physikalischen und Device-unabhängigen Pixeln. Im Falle des Chrome sieht das so aus:

Unser Bild

Hat das Device ein Pixel Ratio von 2, wird das Bild bild2x.jpg geladen, liegt die Ratio bei 4, wird das Bild bild4x.jpg geladen. Zu beachten ist allerdings folgendes: Obwohl die Angabe des src-Attributs eigentlich nicht notwendig wäre, ist es ein guter Fallback für alle Browser, die das srcset-Attribut nicht unterstützen.

Besonders spannend ist übrigens die Tatsache, dass die Änderungen hingegen anderslautender Ankündigungen sowohl für die Desktop- als auch für die Android-Version gelten. So wird das srcset-Attribut gleich seine Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen können. Doch das ist natürlich nicht die einzige Neuerung im Chrome 34.

Web Audio ohne Prefix und mehr

Vor ein paar Jahren bereits hatte Google eine prefixed-Version des High-Level JavaScript-APIs für die Verarbeitung von Sound im Browser integriert. Ab Chrome 34 fallen die Prefixe weg.

Zusätzlich dazu sind veraltete Methoden wie beispielsweise createDelayNode oder createGainNode nun als Deprecated markiert.

Darüber hinaus gibt es noch mehr spannende Features. So wurde die CSS-Property font-variant-ligatures hinzugefügt, um Ligaturen im Text zu ermöglichen; außerdem wurden selten genutzte Plattform-Features entfernt.

Einzig die Tatsache, dass Chrome die Anweisung autocomplete=off für Passwort-Felder ignoriert und anbietet, könnte für Unstimmigkeiten sorgen. Die Diskusssion dazu findet man übrigens in der öffentlich zugänglichen Google Group.

Eine Liste aller Neuerungen, Fixes und Updates findet man übrigens in der Feature-Übersicht des Chromium Dashboards.

Wer mit den neuen Features experimentieren möchte, kann sich Chrome 34 ab sofort aus dem Chrome Beta Channel herunterladen.

Aufmacherbild: Responsive web design von Shutterstock / Urheberrecht: yulias07

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