ClipArt ist tot
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Erinnern wir uns zurück an die Neunziger: In diesen eroberten die ClipArts Word- und PowerPoint-Dokumente, dank tausender Studenten und Büroangestellter, die die kleinen Bildchen einsetzten, um ihre Präsentationen “aufzubessern”. Heutzutage gibt es eine große Anzahl von frei verfügbaren Bildern, die im World Wide Web kursieren.

Microsoft reagiert auf dieses Überangebot, indem das Unternehmen das ClipArt-Portal in einigen neueren Versionen von Word, PowerPoint und Outlook schließt.

ClipArt durch Bing Image Search ersetzt

„The Office.com Clip Art and image library has closed shop“, kommentiert Microsofts Blooger Doug Thomas. Seine Begründung: „Usage of Office’s image library has been declining year-to-year as customers rely more on search engines.“

Obwohl die meisten Verweise auf Clipart mit Office 2013 verschwanden, hatten Nutzer noch immer die Möglichkeit, die Old-School-Bilder über eine Office.com-ClipArt-Option in ihre Dokumente einzubinden. Um Kosten zu sparen, wird diese Option nun durch Bing Images ersetzt. Der Service soll Bilder filtern, um sicherzustellen, dass sie auf dem Creative-Commons-Licensing-System für kommerzielle oder private Nutzung basieren.

Viele der neuen Bilder sind um einiges moderner als die illustrierten Überbleibsel aus den Neunzigern. ClipArt könnte damit den gleichen Office-bezogenen Untergang erleben, wie einst der Clippy-Assistant.

Aufmacherbild: Hand-drawn woman’s mouth with letter „Good bye!“ von Shutterstock / Urheberrecht: yumid

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