Neue Version soll App-Erstellung vereinheitlichen

Azure SDK 2.8.1 für .NET ab sofort verfügbar
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Seit kurzem ist das Azure SDK 2.8.1 für Visual Studio in den Versionen 2015 und 2013 verfügbar. Das neue Release soll die App-Erstellung vereinheitlichen und bringt außerdem verschiedene neue Projekttemplates mit. Außerdem wurden das UI optimiert und diverse Tools verbessert.

Das neue SDK-Release hat einige Änderungen im Gepäck, die das Erstellen von Apps zukünftig nicht nur leichter sondern vor allem auch einheitlicher machen sollen. Dazu hat das Microsoft-Azure-Team unter anderem neue Projekt-Templates veröffentlicht, daneben wurden einige Fehler ausgemerzt und Verbesserungen an Tools vorgenommen. Brady Gaster, Program Manager (Azure SDK & Tools), hat die Neuerungen via Blogpost vorgestellt.

Vereinheitlichte App-Erstellung

Im Zuge der Aktualisierung wurde das gesamte Tool-Paket der Azure App Services überarbeitet mit dem Ziel, die App-Erstellung und -Veröffentlichung für Web-, Mobile, und API-App-Entwickler zu vereinheitlichen. Zukünftig soll es möglich sein, dass eine Webanwendung verschiedene REST APIs nutzt, die in der gleichen Resource-Gruppe zusammengefasst werden. Außerdem wurde das Publishing-Fenster angepasst und soll jetzt überschaubarer sein:

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© Microsoft

UI-Verbesserungen

Darüber hinaus haben die App-Service-Tools ein neues Look & Feel verpasst bekommen. Bei den bisherigen UI-Optimierungen handelt es sich laut Azure-Team lediglich um eine erste Welle an Änderungen, auf deren Basis das Design der Tools auch in Zukunft weiter verbessert werden soll. Geplant seien neue Visual-Studio-UI-Konzepte, wie zum Beispiel Connected Services und neue Office Tools. Außerdem soll es bald eine neue Azure-Tools-Extensibility geben, mehr dazu verrät das Team allerdings noch nicht.

Vereinfachte App-Auswahl

Von Seiten der Community wurde bisher bemängelt, dass es schwer ist den Überblick darüber zu behalten, welche App auf Azure veröffentlicht werden soll, wenn die Liste der erstellten Anwendungen immer länger wird. In Anlehnung an das Cloud-Explorer-Design-Konzept stellt das Azure-Team daher jetzt Resource-Group und Resource-Type-Views bereit, wodurch es leichter sein soll, Anwendungen im „Select Existing“-Dialog zu gruppieren.

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Create-App-Service-Dialog, Quelle: Microsoft

Der besondere Clou ist aber, dass es nun eine Such-Funktion gibt, die das Filtern und Auffinden von Apps erleichtern soll.

Neue Dialogfenster

Außerdem gibt es ein neues App-Service-Creation-Dialogfenster, das verschiedene Optionen aufzeigt, die bei der App-Erstellung benötigt werden. Der Vorteil dabei ist, dass man alle Schritte auf einen Blick hat, und je nach Belieben das weitere Vorgehen in Gang setzen kann. Will man beispielsweise eine Anwendung in die Cloud bringen, und hat die Resource-Group und den Hosting Plan bereits ausgewählt, muss lediglich der Create-Button im Dialogfenster betätigt werden.

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Quelle: Microsoft

Über den neue App-Creation-Screen können zudem alle zusätzlichen Services ausgewählt werden, die die Anwendung benötigen könnte.

Neue Projekt-Templates

Seit kurzem ist der .Net-Server-SDK-Support für mobile Anwendungen allgemein verfügbar. Aus diesem Anlass wurde nun auch der Support für das Erstellen und Managen von Mobile-App-Projekten in Visual Studio aktualisiert: Ab sofort steht daher das Azure-Mobile-App-Template bereit. Mithilfe der Projektvorlage sollen Entwickler in der Lage sein, ein ASP.NET-Web-API-basiertes mobiles Backend für Azure-Mobile-Apps zu erstellen.

Darüber hinaus gibt es ein neues API-Apps-Template, das auf Wunsch der User lokales Debugging unterstützt.

Alle weiteren Infos zum Release gibt es wie immer im Microsoft-Azure-Blog.

Aufmacherbild: Cloud with tools von Shutterstock / Urheberrecht: Bedrin

 

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