Web-Apps-Funktion, aktualisiertes Azure-Software-Development-Kit und Co. stehen zum Test bereit

Azure Stack: Neue Services in Preview verfügbar
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Nachdem Microsoft vor kurzem eine erste Technical Preview (TP) von Azure Stack verfügbar gemacht hat, stehen jetzt verschiedene Services der hybriden Cloud-Plattform in der Preview bereit. Unter anderem können damit ab sofort die Web-Apps-Funktion im Azure App Service und das aktualisierte Azure-Software-Development-Kit ausprobiert werden.

Neue Services

Am 29. Januar hat Microsoft die erste Preview-Version der neuen, hybriden Cloud-Plattform Azure Stack bereitgestellt. Wie das Azure-Stack-Team jetzt via Blogpost mitgeteilt hat, stehen ergänzend dazu ab sofort neue Azure-PaaS-Services und DevOps-Tools bereit, darunter:

  • Web-Apps-Funktion im Azure App Service
  • SQL- und MySQL-Database-Resource-Providers
  • Aktualisiertes Azure-Software-Development-Kit, einschließlich PowerShell-Support und Cross-platform-CLI-Support
  • Native Visual StudioSupport für Azure Stack

Das Team betont, dass sich die Web-Apps- und SQL/My SQL-Services noch in der frühen Entwicklung befinden. Feedback von Testern ist daher ausdrücklich erwünscht, und soll noch vor Veröffentlichung der nächsten Version von Azure Stack in Optimierungen umgesetzt werden. Verbesserungsvorschläge und Fehlermeldungen können über das Azure-Stack-Forum abgegeben werden.

Azure Stack – was steckt dahinter?

Genau wie Microsoft Azure ist Azure Stack eine Plattform für die Entwicklung und Bereitstellung von Geschäftsanwendungen. Sie ermöglicht es Firmen, Azure-Dienste im eigenen Rechenzentrum einzusetzen und Hosting-Partnern, eine Azure-Umgebung und ergänzende Public-Cloud-Dienste anzubieten. Damit sind Technik und Werkzeuge für Private und Public Cloud dann identisch.

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Daneben soll die Plattform für eine einheitliche App-Entwicklung sorgen: Sowohl für traditionelle als auch für Cloud-native Apps wird gegen die gleichen Schnittstellen (APIs) programmiert. Das ist sowohl mit Microsoft- als auch klassischen Open-Source-Technologien möglich.

Für den Start mit Azure Stack stehen auf GitHub zahlreiche Templates für den Azure Resource Manager sowie OS-Images bereit, die in den kommenden Monaten weiter ergänzt werden sollen.

Ansonsten lohnt sich ein Blick auf das nachfolgende Video, das einen tieferen Einblick in die Funktionsweise von Azure Stack gibt.


Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für den Dienst stehen noch nicht fest, sollen aber laut Mike Neil (Corporate Vice President für Enterprise Cloud) gestaffelt sein. Wann Azure Stack offiziell verfügbar sein wird, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Ende Dezember hat Microsoft jedoch eine Roadmap vorgelegt, in der es heißt, dass man den Dienst im vierten Quartal 2016 für die Allgemeinheit einführen will.

Weitere Details zu Azure Stack gibt’s im Azure-Blog. Eine Übersicht über die Hardware-Anforderungen von Azure Stack finden sich zudem im Server & Cloud-Blog von Microsoft.

Aufmacherbild: Hybrid cloud word on sky von Shutterstock / Urheberrecht: phloxii

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