Keynote zur Eröffnung der BASTA! Spring 2019 in Frankfurt

BASTA! Spring 2019 eröffnet: DevOps und Cloud – ganz ohne Tamtam
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Die Übergänge zwischen Technologien und Plattformen sind mittlerweile ohne größere Schwierigkeiten möglich. Ähnlich nahtlos knüpft die BASTA! Spring 2019 an die BASTA! 2018 im vergangenen Herbst an und widmet sich erneut der Cloud – diesmal in Kombination mit DevOps.

Keine Frage, die IT-Branche hat sich verändert und wird das auch weiterhin tun. Cloud Computing rückt bei vielen Unternehmen immer stärker in den Fokus. „Da bewegt sich etwas,“ wie BASTA! Program Chair Mirko Schrempp in seiner Ansprache zur Eröffnung BASTA! Spring 2019 sagt, „und wir müssen schauen, was wir damit machen können.“

Cloud ohne Tamtam

Nach seiner Premiere im Herbst findet der Cloud Developer Day auf der BASTA! Spring 2019 nun zum zweiten Mal statt und bietet den Konferenzteilnehmern die Möglichkeit, herauszufinden, was mit der Cloud möglich und für sie konkret machbar ist.

Devs vs. Ops?

Rainer Stropek (software architects/www.IT-Visions.de), den Mirko Schrempp sich neben Neno Loje (www.teamsystempro.de) eingeladen hat, um die Konferenzteilnehmer in der Eröffnungskeynote auf Cloud und DevOps einzustimmen, stellt vor jegliche konkrete Schritte in die oder mit der Cloud noch etwas anderes: die Mentalitätsänderung. Er plädiert dafür, dass sich das Selbstverständnis der Devs sowie auch der Ops ändern müsse. Sie als zwei gegeneinander arbeitende Lager zu verstehen, sei schon längst nicht mehr zeitgemäß.

Fit für die DevOps-Welt

Ist der Schritt in Richtung DevOps gemacht, d.h. die Mentalitätsänderung gestartet, gilt es, die Tools anzupassen. Etablierte Practices wie bisherige Arbeitsteilung oder Teamzusammensetzungen sollten dann hinterfragt werden, um das Unternehmen fit für die DevOps-Welt zu machen. Insgesamt müsse man sich auf das Wichtige konzentrieren – dabei kann die Cloud helfen. Schon längst müsse man nicht mehr alles selbst machen, sondern könne auch Aufgaben abgeben und dank der Economy of Scale kostengünstige Services von beispielsweise Microsoft oder auch Amazon nutzen.

DevOps: Die Frage ist nicht „ob“, sondern „wie“

Für Neno Loje stellt sich die Frage, ob Cloud und DevOps der Weg in die Zukunft sind, nicht mehr, sondern vielmehr das „Wie“. Es könne sicherlich nicht die Lösung sein, einen „DevOps Engineer“ einzustellen und diesem alle „DevOps-Aufgaben“ zu geben. Stattdessen sei DevOps schon alles, was zwischen dem Bauen der Software und ihrer Auslieferung bzw. ihrem Betrieb passiert, betreffe also nicht nur einen neuen DevOps Engineer sondern Devs und Ops gleichermaßen.

Die Cloud betrifft jeden

Dass die Cloud jeden betrifft, ist die Lehre, die die drei Keynotesprecher ziehen. Und Cloud ohne DevOps macht keinen Spaß. Natürlich dürfe bei alledem auch der Sicherheitsaspekt nie aus den Augen verloren werden, aber am Anfang stehe erst einmal das Erarbeiten eines neuen Selbstverständnisses von Devs und Ops.

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