Microsoft plant neue Cloud-Dienste für Unternehmen

Mobile-first, Cloud-first: Neue Enterprise-Security-Dienste für 2016
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Im Jahr 2016 geht es rund in Sachen Cloud-Security für Unternehmen. In einem aktuellen Blogpost hat Microsoft jetzt eine Reihe neuer Dienste vorgestellt, die schon bald für Unternehmen erscheinen sollen, darunter „Microsoft Cloud App Security“ und „Azure Active Directory Identity Protection“.

Vergangenen November hatte Microsofts CEO Satya Nadella bekanntgegeben, dass man in Redmond an einem neuen Ansatz in Sachen Enterprise Security arbeite und auch einen kleinen Einblick in die aktuellen Investitionen gegeben. Eine der großen Ankündigungen des Konzerns war sicherlich die deutsche Microsoft Cloud: Ab der zweiten Jahreshälfte 2016 will Microsoft seine Cloud-Dienste Azure, Office 365 und Co. auch aus Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt am Main anbieten. Der Zugang zu den Kundendaten, die in den neuen Rechenzentren gespeichert werden, liegt dabei beim Datentreuhänder T-Systems, einer Tochterfirma der Deutschen Telekom.

Welche Pläne die Redmonder ansonsten schmieden, hat jetzt Bret Arsenault, Chief Information Security Officer bei Microsoft, jetzt in einem aktuellen Blogpost bekanntgegeben.

Neue Cloud-Dienste im Anmarsch

So soll ab April 2016 „Microsoft Cloud App Security“ allgemein zur Verfügung stehen. Der Cloud-Dienst basiert auf der Sicherheitstechnologie der Firma Adallom, die Microsoft vergangenen September übernommen hat. Office-365-Administratoren soll Cloud App Security zur Erkennung von Angriffen dienen, unter anderem soll sich damit aber auch analysieren lassen, mit welchen Cloud-Diensten Nutzer verbunden sind.

Im zweiten Quartal dieses Jahres will Microsoft zudem den Rollout der „Costumer Lockbox“ für SharePoint Online und seinen Cloud-Speicherdienst OneDrive für Business starten. Einhergehend mit der Sicherheitsfunktion sollen Kunden neue Zustimmungsrechte und erweiterte Kontrollmöglichkeiten über ihre Office-365-Daten erhalten.

Schon nächste Woche will Microsoft darüber hinaus „Azure Active Diretory Identity Protection“ veröffentlichen. Die Lösung soll verdächtige Aktivitäten von Endnutzern anhand von mit Microsofts „Intelligent Security Graph“ gesammelten Daten erkennen.

Für Microsofts Operations Management Suite will Microsoft zudem neue Visualisierungsoptionen für Bedrohungen einführen, außerdem soll das Security- und Audit-Dashboard überarbeitet werden. Änderungen sind auch für das Azure Security Center geplant, das um neue Funktionen für Sicherheitsmanagement und -berichte erweitert werden soll.

Das sind nur die Highlights, alle weiteren Infos zu den anstehenden Neuerungen können im Microsoft-Blog nachgelesen werden.

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Aufmacherbild: security in cloud storage von Shutterstock / Urheberrecht: Kjpargeter

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