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Code Lens in Visual Studio 2013 Ultimate
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Dr. Holger Schwichtenberg (MVP) und FH-Prof. Manfred Steyer teilen in der Kolumne „.NETversum“ ihr Expertenwissen rund um .NET-Tools und WPF mit.

„Code Information Indicators“ (alias Code Lens) nennt Microsoft ein neues Feature, das zu jeder Klasse und jedem Klassenmitglied Metadaten im Editor anzeigt. Dies ist im Standard die Anzahl der Verweise, die es im Programmcode darauf gibt. Die Liste der Verweise kann sich der Entwickler anzeigen lassen, und zu jeder Fundstelle sieht er eine Vorschau. Eine Vorschau auf eine Definition erhält er auch mit dem neuen Kontextmenüpunkt „Peek Definition“.

Code Lens in Visual Studio 2013 Ultimate – so funktioniert’s

Code Lens kann weitere Informationen wie die Anzahl und den Status der Tests für eine Methode sowie die Anzahl der ins Quellcodesystem eingespeisten Änderungen und den Namen des letzten Bearbeiters anzeigen. Für den Namen des letzten Bearbeiters und die Anzahl der Änderungen im Quellcodesystem ist aber ein Team Foundation Server 2013 als Gegenpart erforderlich; mit älteren Serverversionen geht das leider nicht.

Die Code-Lens-Indikatoren liegen nicht in der Quellcodedatei selbst, sondern werden von Visual Studio nur im Editor ad hoc eingeblendet. Sie bekommen daher keine Zeilennummer und sind auch nicht in der Zwischenablage, wenn man ein Programmcodefragment kopiert. Wen diese Zusatzinformationen stören, der kann sie in den Optionen einzeln oder komplett ausschalten. Code Lens liefert Microsoft allerdings nur in der teuren Ultimate-Variante von Visual Studio 2013.

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