Codename "Redstone": Ist das der Nachfolger von Windows 10?
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Windows 10 ist noch nicht auf dem Markt, doch Microsoft scheint bereits an einem neuen Projekt zu arbeiten, dass 2016 unter dem Codenamen „Redstone“ erscheinen soll – so zumindest die amerikanische Nachrichtenseite Neowin. Es wird spekuliert, das es sich dabei um das erste große Update für Microsofts neues Betriebssystem handeln könnte, das voraussichtlich im Sommer 2015 in der finalen Version erscheinen wird.

Das wäre keine allzu große Überraschung, schließlich ist schon seit längerem die Rede davon, dass Windows in verkürzten Releasezyklen aktualisiert werden soll – was Microsoft erst kürzlich mit Build 10041 und Build 10049 umgesetzt hatte, die kurz nacheinander veröffentlicht wurden.

Mit seinem Browser-Projekt-Spartan und dem digitalen Sprachassistenten Cortana hatte Microsoft in Sachen Namensgebung zuletzt der Spieleserie „Halo“ Tribut gezollt. Windows „Redstone“ wurde möglicherweise nach dem beliebten Material aus dem Spiel Minecraft benannt; die Firma hinter dem Spiel hat Microsoft erst vor einigen Monaten aufgekauft.

Projekt „Redstone“ erstes Windows-10-Update?

Welche Pläne Microsoft mit „Redstone“ tatsächlich verfolgt, ist bisher unklar. Laut Neowin sei jedoch von zwei internen Quellen bestätigt worden, dass man in Redmond bereits mit der Planungsphase für das große Windows-vNext-Update begonnen habe – mit vNext bezeichnet Microsoft intern kommende Versionen seines Betriebssystems. Dass es einen Zusammenhang zwischen Windows-vNext und „Redstone“ geben könnte, ist angesichts der zeitlichen Überschneidung der neuesten Informationen also nicht unwahrscheinlich.

Sollten sich die Spekulationen bestätigen, dürften die mit „Redstone“ zu erwartenden Neuerungen im Vergleich zu Windows 10 deutlich geringer ausfallen. Mit Windows 10 hat Microsoft einen völlig neuen Weg eingeschlagen und darauf abgezielt, eine einheitliche Plattform zur Verfügung zu stellen, die auf den unterschiedlichsten Gerätetypen laufen soll. Dahingegen wird „Redstone“ höchstwahrscheinlich „nur“ ein größeres Update des Betriebssystems darstellen.

Neowin wirft außerdem ein, dass auch der Windows Server 2016 veröffentlicht werden soll; „Redstone“ könnte also auch damit in Zusammenhang stehen. So oder so bleiben konkrete Informationen seitens Microsoft abzuwarten – möglicherweise wird der Softwarekonzern schon auf der Build-Konferenz im April Licht ins Dunkel bringen.

Aufmacherbild: Shiny red diamond von Shutterstock / Urheberrecht: Cico

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