CSS3: Viel Bling Bling, aber mangelhafte Layout-Funktionen
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Dirk Jesse hat in seinem High Resolution Blog über CSS3 gewettert. Mit Transitions, Transforms und Animationen lassen sich dank Hardware-Beschleunigung 50 animierte Kühe geschmeidig durch das Browserfenster

Dirk Jesse hat in seinem High Resolution Blog über CSS3 gewettert. Mit Transitions, Transforms und Animationen lassen sich dank Hardware-Beschleunigung 50 animierte Kühe geschmeidig durch das Browserfenster treiben, grundlegende Gestaltungsmöglichkeiten befinden sich beim CSS-Standard jedoch in den Kinderschuhen.

Indes setzen Entwickler auf Krücken-Lösungen. Jesse, Autor des CSS Frameworks YAML, schreibt: „Floats wären ja laut Standard nie für Gestaltungsaufgaben vorgesehen gewesen und würden demzufolge für Layoutzwecke genauso missbraucht, wie seinerzeit die HTML-Tabellen.“ Weiter mokiert er sich: „Wir sind bei CSS weit davon entfernt, Elemente unabhängig vom Markup im Screendesign anordnen zu können. „

Grid-Layout, Flex-Box und das Template-Modul befinden sich noch zwischen den Entwicklungsstadien Revising und Exploring, während verspielte Elemente wie Transforms, Animations und Transitions bereits als Working Draft vorliegen.

Populäre Workarounds sollen, wie Jesse sagt, keine Dauerlösung darstellen. Doch haben sich die Entwickler mittlerweile so sehr an sie gewöhnt, dass sie Teil der Praxis wurden und teilweise als normal angesehen werden. So baut die Grid-Komponente von YUI3 auf display:inline-block auf, doch „[a]uch diese Eigenschaft ist keine Lösung, denn sie wurde noch viel weniger für Layoutzwecke entworfen als Floats“, setzt Jesse fort.

Wie ist Euer Umgang mit den teilweise mittelmäßigen Möglichkeiten von CSS3? Wie lässt sich der visuelle Seitenaufbau Eurer Meinung nach sinnvoller gestalten?

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