Das Ende der Client-Server-Ära – Cloud Computing auf der TechEd North America
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Am Montag öffnete die TechEd North America, Microsofts Konferenz für Entwickler und IT-Profis, zum 20. Mal ihre Pforten in Orlando, Florida. Mit der Eröffnungs-Keynote wurde deutlich, in welche Richtung

Am Montag öffnete die TechEd North America, Microsofts Konferenz für Entwickler und IT-Profis, zum 20. Mal ihre Pforten in Orlando, Florida. Mit der Eröffnungs-Keynote wurde deutlich, in welche Richtung sich Microsoft derzeit bewegt. Das Topthema war Cloud Computing – laut Microsoft die Technologie der Zukunft. Satya Nadella, Microsofts President of Server and Tools Business, erklärt, die Client-Server-Ära sei an ein Ende gekommen, die Zukunft gehöre dem Datencenter-Modell.

Die dritte Version von Windows Intune, Microsofts PC Management und Sicherheits-Service, wurde in der Keynote angekündigt. Intune kann man von jetzt an sowohl mit den Active Directory Domain Services als auch mit Windows Azure Active Directory, deren Variante in der Cloud, verbinden. Das bedeutet, dass ein Single Sign-on mit Office-365-Anwendungen und Windows Intune möglich ist. Neu ist außerdem das integrierte Management von mobilen Geräten: Lizenzierte Business-Anwendungen lassen sich nun auf Geräten mit iOS, Android und Windows Phone herunterladen. Windows 8 wird erst nach der finalen Veröffentlichung unterstützt.

Windows Intune 3 wurde bereits im April einigen Beta-Testern zugänglich gemacht. Die fertige Version kann ab sofort unter microsoft.com heruntergeladen werden. Für alle noch Unentschlossenen gibt es hier außerdem eine kostenlose 30-tägige Probeversion.

Des weiteren sprach Microsoft in der ersten TechEd-Keynote über LightSwitch (Codename KittyHawk), ein Tool zum Entwickeln von Business-Anwendungen, das aufgrund vorgefertigter Templates so einfach zu bedienen sein soll wie ein Lichtschalter. Das in den Release Candidate von Visual Studio 2012 integrierte Tool hat HTML5-Rendering-Funktionen bekommen. Ebenfalls neu ist der Support für das Open Data Protocol (OData), ein REST-basiertes Web-Protokoll zum Teilen von Daten.

Scott Guthrie, Corporate Vice President of Microsoft Server and Tools Business, stellte den Team Foundation Service, die Variante des Team Foundation Server auf Windows Azure, vor. Der TFS lässt sich mit Windows Azure verbinden – so kann man Quellcode überprüfen und Anwendungen automatisch deployen. Eine Preview des Team Foundation Service ist kostenlos zum Testen verfügbar.

In der kommenden Woche wird eine weitere Community Test Preview (CTP) des System Center 2012 Service Pack 1 bereit stehen. Jason Zander, Corporate Vice President of Visual Studio, stellte in der Keynote das neue Feature namens Global Service Monitoring vor. Mit ihm können Nutzer von Windows Azure die Reaktionszeiten ihrer Anwendungen testen und herausfinden, wie ihre Apps funktionieren und ob es Probleme bzw. Ausnahmen bezüglich des SQL Servers gibt.

Die komplette Keynote können Sie sich hier ansehen:

Nachdem bereits am ersten TechEd-Konferenztag so viele Neuigkeiten bekannt gegeben wurden, dürfen wir uns auf weitere spannende Keynotes und Sessions freuen. Wir bleiben für Sie am Ball.

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