Das Framework entkoppeln, frei bleiben
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Web Entwickler Kristopher Wilson hat sich in seinem jüngsten Blog Post mit einem Problem befasst, vor dem alle PHP-Entwickler früher oder später stehen: Am Anfang des Projekts stellt sich die Frage, welches PHP-Framework man verwenden soll.

Freilich, so sagt er, ist diese Entscheidung sehr wichtig; doch früher oder später wird auch der Schuh, der einst der bequemste von allen war, doch zu eng. Decoupling lautet hier das Zauberwort, das er in den folgenden Absätzen seines Blog-Postings näher erläutert. Wer den eigenen Code von dem Framework-Code trennt, der wird später keine Probleme bekommen, den Fremdcode auszutauschen. Die Hauptpunkte sind dabei diese:

  • Das Framework ist nicht Teil der Anwendung selbst, sondern nur ein Tor zu ihr.
  • Eure Controller sollten minimalistisch und frei von Business-Logik sein.
  • Models sollten ausschließlich eure Daten repräsentieren.
  • ORMs sollten nur über Dependency Injection ansprechbar werden, damit eure Anwendung dahingehend agnostisch bleibt.

Die notwendigen Schnittstellen bedeuten etwas mehr Code, machen aber im Gegenzug Komponenten leichter austauschbar. Langfristig bleiben Refaktorierungen damit einfacher und Projekte wartbar. Und wenn man eines Tages Missfallen an dem einst gewählten Framework finden sollte, lässt es sich dank des höheren Abstraktionsniveaus des eigenen Codes leichter gegen ein anderes oder ein eigenes austauschen.

Wie sind eure Erfahrungen mit Frameworks? Habt Ihr schon einmal eure Wahl bereut und könnt aus Erfahrung berichten, wie schmerzhaft der Umstieg war? Nutzt gerne die Kommentarfunktion, um zu berichten.

Aufmacherbild: broken chain von Shutterstock / Urheberrecht: frank_peters

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