Das Surface RT hat zu wenig Speicherplatz! – Microsoft verklagt
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Der kalifornische Anwalt Andrew Sokolowski hat Microsoft verklagt, weil das Surface Tablet nicht über den gesamten Speicherplatz verfügt, mit dem es beworben wurde. Vor einigen Tagen hatte er das Tablet

Der kalifornische Anwalt Andrew Sokolowski hat Microsoft verklagt, weil das Surface Tablet nicht über den gesamten Speicherplatz verfügt, mit dem es beworben wurde. Vor einigen Tagen hatte er das Tablet mit 32 GB Speicher gekauft, es mit Musik und Word-Dokumenten beladen und schon sei es voll gewesen. Nur 16 GB habe er effektiv benutzen können, der Rest werde von Windows RT mitsamt der vorinstallierten Apps in Anspruch genommen.

Diese Zahl kommt uns doch bekannt vor. Hatte nicht Microsoft selbst in den Surface FAQ dargelegt, wie viel Netto-Speicherplatz bei welcher Surface-Variante übrig bleibt und aufgeführt, dass man beim 32-GB-Surface mit 16 GB freiem Speicher rechnen kann? Die FAQ wurden am 5. November veröffentlicht, am 7. November hatte Sokolowski sein Tablet erworben. Also keine Spur von irreführenden Werbemaßnahmen.

Sokolowski zufolge seien die genauen Angaben innerhalb der Surface FAQ jedoch derart versteckt, dass sie von Ottonormalverbraucher kaum entdeckt werden könnten. Deshalb möchte der Anwalt, dass deutlicher auf diese Tatsache hingewiesen und die Werbestrategie Microsofts geändert wird. Auch ein Teil der aus der angeblich irreführenden Werbung resultierenden Erlöse soll zurück gezahlt werden.

Der Kläger weiß scheinbar nicht, dass derartige Speichereinbußen bei mobilen Geräten an der Tagesordnung sind. Als Faustregel kann man sich merken, dass man zumeist nur rund 93 Prozent des beworbenen Speicherplatzes auch tatsächlich nutzen kann, beim iPad sind es sogar nur 89 Prozent.

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