Data Privacy Day 2012 Microsoft gibt Tipps zum Thema Privatsphäre und Datensicherheit
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Im Rahmen des Data Privacy Day 2012 veröffentlicht Microsoft neue Umfragedaten über das Verhalten von Nutzern und gibt Tipps, wie man Privatsphäre und Datensicherheit seines Online-Profils besser garantieren

Im Rahmen des Data Privacy Day 2012 veröffentlicht Microsoft neue Umfragedaten über das Verhalten von Nutzern und gibt Tipps, wie man Privatsphäre und Datensicherheit seines Online-Profils besser garantieren kann. In einer mehr und mehr verbundenen Welt trägt schließlich alles, was man im Internet von sich preisgibt, zur eigenen Online-Reputation bei – diese Informationen werden von verschiedenen Nutzern unterschiedlich stark kontrolliert.

Die von Microsoft in Auftrag gegebene Umfrage mit 5.000 Teilnehmern aus den USA, Kanada, Deutschland, Irland und Spanien zeigt verschiedene Online-Verhaltensweisen auf und untersucht deren Einfluss auf die Reputation des jeweiligen Internetnutzers. Dabei kam heraus, dass 91 Prozent aller Befragten bereits irgendetwas getan haben, um ihre Online-Reputation zu pflegen. Obwohl nur 44 Prozent aktiv über die langfristigen Konsequenzen ihrer Online-Aktivitäten nachdenken, haben 67 Prozent dennoch den Eindruck, ihren Online-Ruf größtenteils unter Kontrolle zu haben.

Anhand der Umfrageergebnisse formuliert Microsoft Ratschläge für Internetnutzer, wie sich die Online-Reputation besser pflegen und kontrollieren lässt.

Zuerst einmal sollte man stets wachsam bleiben und nachprüfen, wie und wo man im Internet erwähnt wird. Dafür kann man den eigenen Namen in verschiedenen Varianten bei einer Suchmaschine eingeben und anschließend beurteilen, ob die gefundenen Ergebnisse Informationen sind, die man gerne mit der Öffentlichkeit teilen würde. 37 Prozent aller Befragten führen solche Recherchen nach dem eigenen Namen jedoch selten oder sogar nie durch.

Außerdem könnte es hilfreich sein, berufliche und private Profile im Web strikt zu trennen. Immerhin kann ein Online-Profil einen entscheidenden Einfluss darauf ausüben, ob man von einem neuen Arbeitgeber eingestellt oder in eine neue Schule aufgenommen wird. Um die Trennung erfolgreich durchzuführen, sollte man für die beiden Profile verschiedene E-Mail-Adressen und Screen Names benutzen, zudem Acht geben auf verlinkte Blogs oder Profile und darauf, die beiden Seiten nicht miteinander zu verlinken. Die Microsoft-Umfrage ergab, dass 57 Prozent darüber nachdenken, ihre beruflichen und privaten Profile zu trennen. Sinnvoll scheint diese Möglichkeit besonders, wenn man bedenkt, dass 17 Prozent schon einmal aus Versehen private Informationen geteilt haben, seien es Details über das Privatleben oder persönliche Fotos.

Ganze 49 Prozent der Befragten nutzen keinerlei Privatsphäreeinstellungen in sozialen Netzwerken. Dabei empfiehlt es sich durchaus, festzulegen, wer welche Informationen sehen darf, wer die eigenen Beiträge kommentieren oder wie nach der eigenen Person gesucht werden kann.

Allgemein gilt: Bevor man eine Information im Internet teilt, sollte man darüber nachdenken, welche Konsequenzen dieses Öffentlichmachen haben könnte – das gilt besonders bei Fotos oder Videos. Mit Freunden und der Familie sollte man abklären, was diese über einen selbst veröffentlichen dürfen und sie ggf. darum bitten, unliebsame Informationen wieder zu entfernen. Immerhin teilten 14 Prozent mit, schon einmal negativ von den Online-Aktivitäten anderer beeinflusst worden zu sein. 21 Prozent darunter glauben, deshalb ihre Anstellung verloren zu haben, 16 Prozent denken, dass sie aus diesem Grunde für ein Stellenangebot abgelehnt wurden.

Der Data Privacy Day findet jedes Jahr am 28. Januar statt und soll die Aufmerksamkeit auf Privatsphäre und Datensicherheit im Internet lenken. Auf der ganzen Welt werden Events zu diesen Themen veranstaltet, unter anderem in den USA, Kanada, Deutschland und vielen anderen Ländern.

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