Amazon RDS unterstützt MySQL 5.6 mit Memcached und Volltext-Indizes
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Der Relationale Datenbank-Speicher (RDS) der Amazon Cloud AWS vollzieht erstaunlich schnell das Update auf den jüngsten Release der Oracle-Datenbank MySQL 5.6.12. Der Support schließt auch das von Ulf

Der Relationale Datenbank-Speicher (RDS) der Amazon Cloud AWS vollzieht erstaunlich schnell das Update auf den jüngsten Release der Oracle-Datenbank MySQL 5.6.12. Der Support schließt auch das von Ulf Wendel vorgestellte Memcached Feature mit ein, bei dem SQL-Befehle von der InnoDB-Engine in Key-Value-Paare umgewandelt werden und somit das Parsen häufiger SQL-Anweisungen entfällt, was viel Zeit spart.

Weitere MySQL-5.6-Features, die mit dem AWS-RDS-Update mögich werden, sind Read Replicas der Datenbank-Slaves, die Replikationsvorgänge der Slaves nach einem Crash des Masters umgehend wiederaufnehmen. Admins dürfen sich über die Binary Logs freuen, die detailiertere Audits ermöglichen. Entwickler wiederum werden begeistert von den Online Schema Changes Gebrauch machen, bei denen ganze Spalten in Tabellen eingefügt werden können, ohne die Datenbank offline zu nehmen. Wort- und Phrasensuchen werden beschleunigt, da künftig Full Text Indexes angelegt werden.

MySQL 5.6.12 in AWS ist über den DB Instance Wizard auswählbar. Upgrades sind derzeit nicht möglich, sollen jedoch demnächst implementiert werden. Mehr dazu findet Ihr in der Ankündigung.

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