Das Drama mit den Datenbanken

Datenbank-Deployment – Mehr Automatisierung?
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Datenbanken-Deployment ist Handarbeit. Aber immer kürzere Release-Zyklen machen es Entwicklern schwer, hinterher zu kommen. Das führt zu Fehlern und kann bares Geld kosten, wie eine Umfrage im Auftrag von Datical jetzt herausgefunden hat.

Datenbanken sind das gesammelte Wissen von Unternehmen. In Zeiten von Big Data spielen sie womöglich eine größere Rolle als jemals zuvor. Darum hat Dimensional Research im Auftrag von Datical Teammanager, Executives und individuelle entwickler dazu befragt, wie es mit dem Datenbank-Deployment in ihrem Unternehmen aussieht. Das Ergebnis: Datenbanken wird immer noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das ist zumindest das Ergebnis der Umfrage unter rund 300 Zuständigen in Unternehmen mit 1000-5000 (57 %) oder mehr als 5000 (43 %) Angestellten. Die Befragten kamen vornehmlich aus dem Finanzsektor (17 %), dem Bereich Software (14 %) oder arbeiteten im Gesundheitswesen (10 %).

Besonders immer kürzere Produktzyklen machen den Datenbankentwicklern zu schaffen. Ganze 96 Prozent würden gerne die Geschwindigkeit der Datenbank-Releases erhöhen. Denn noch immer sind Datenbanken Handarbeit. Die Durchsicht von Änderungen ist langwierig und fehleranfällig. Aufgrund dessen bildet das Datenbank-Deployment einen – vielleicht sogar den – Engpass in den Release-Zyklen. Bei täglichen oder wöchentlichen Releases sehen 57 Prozent die Datenbanken als Flaschenhals, bei Zyklen mit zwei Monaten oder mehr sind es dagegen nur noch 37 Prozent.

Auch die Notwendigkeit, vor Veröffentlichungen Anpassungen vorzunehmen, macht Entwicklern zu schaffen. Rund die Hälfte aller Deployments müssen nachgebessert werden, davon 91 % sogar mehrfach. Da fallen die Handarbeit mit ihrer Fehleranfälligkeit und das Fehlen von Tools zur Automatisierung mit 55 % und 53 % als größte Herausforderungen natürlich umso mehr ins Gewicht.

Diese Faktoren betreffen nicht nur Datenbankmanager, sondern wirken sich auch auf das Geschäft aus. 84 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen nach fehlerhaften Deployments bereits Probleme wie Downtimes, Abstürze und Performance hatte. Und die Fehler dann zu finden kann dauern. Mehr als die Hälfte der Probleme werden erst innerhalb eines Tages oder später behoben, bei jedem Fünften brauchte es zwei Tage oder mehr. In 6 Prozent der Fälle standen Services eine Woche oder länger nicht wie gewohnt zur Verfügung.

Als Anbieter von Automatisierungslösungen für Datenbanken hat Datical natürlich auch nach den erwarteten Vorteilen solcher Automatisierungen fragen lassen. Der wichtigste dieser Vorteile ist für 73 % der Befragten die verbesserte Fehlersuche. Aber auch weniger Downtimes und bessere Performance durch weniger Fehler sind für rund ein Drittel der Teilnehmer wichtige Faktoren, die für eine Automatisierung sprechen. Insgesamt sehen 9 von 10 der Befragten Potential zur Beschleunigung der Release-Zyklen durch mehr Automatisierung im Bereich Datenbanken-Deployment.

Offensichtlich hat die Umfrage ins Schwarze getroffen. Noch immer stehen bei vielen Unternehmen Anwendungen und Services im Vordergrund, die Datenbanken dahinter scheinen ein Schattendasein zu fristen. Dabei sind Datenbanken in vielen Bereichen die Grundlage für eben diese Anwendungen und Services. Also raus aus dem Schattendasein!

Die vollständigen Inhalte des White Papers gibt es zum Download auf der Website von Datical.

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