Erfolgreiche Einführung eines dokumentenorientierten Datenbanksystems

Dokumentensammlungen statt Tabellen
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Immer wieder wird von nichtrelationalen Datenbankmanagementsystemen wie MongoDB als Ergänzung und nicht als Ersatz relationaler Datenbanken gesprochen. Die neuen Systeme bieten aber neben einem anderen Datenmodell weitere Eigenschaften, die den Einsatz auch im traditionellen Umfeld attraktiv machen. Der Artikel beschreibt Erfahrungen mit der Einführung einer Plattform, die von einem relationalen Datenbankmanagementsystem auf MongoDB umgestellt wurde. Kritisch wird betrachtet, wie sich die Eigenschaften von MongoDB im konkreten Einsatz bewähren. Darüber hinaus werden ausgewählte Stolperfallen und Lösungsansätze erläutert und diskutiert.

Stellen nichtrelationale Datenbankmanagementsysteme (DBMS) eine Alternative zu relationalen DBMS dar, oder sind sie eine Ergänzung? Spichale und Wolff [1] sehen diese vor allem als Ersatz für Einsatzszenarien, in denen relationale DBMS bisher lediglich deshalb eingesetzt wurden, weil es keine Alternativen gab. Dennoch unterstützt eine Reihe von nichtrelationalen DBMS weitere Eigenschaften wie einfache Skalierbarkeit, die auch an anderer Stelle den Einsatz rechtfertigen könnten. Für Einsatzszenarien, in denen zwar strukturierte Daten vorliegen, aber auch die Unterstützung der anderen Eigenschaften nichtrelationaler DBMS von Belang sind, ist dann eine wohlüberlegte Abwägung zwischen sehr unterschiedlichen DBMS erforderlich. Die Entscheidung für eine weniger erprobte Technologie kann dabei mit beträchtlichen Risiken verbunden sein. Im Folgenden sollen daher einige Erfahrungen mit MongoDB in einem Projekt dargestellt werden, in dem das zugrunde liegende DBMS MySQL ersetzt wurde. Zu den wichtigsten Eigenschaften, die für einen Einsatz von MongoDB sprechen, gehören [2]:

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