MemSQL: "Schnellste Datenbank der Welt" jetzt frei erhältlich
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MemSQL wird genau so bedient wie MySQL, soll aber 30 Mal so schnell sein und 1,5 Millionen Zugriffe pro Sekunde erlauben (4-Socket-Server vorausgesetzt). Leider hat auch die Innovation der zwei Ex-Facebook-Mitarbeiter

MemSQL wird genau so bedient wie MySQL, soll aber 30 Mal so schnell sein und 1,5 Millionen Zugriffe pro Sekunde erlauben (4-Socket-Server vorausgesetzt). Leider hat auch die Innovation der zwei Ex-Facebook-Mitarbeiter ihre Tücken. Wie wir schon letzte Woche berichtet hatten, vereint MemSQL die Scripted Query Language mit HipHop und arbeitet In-Memory, ohne dabei auf Memcached angewiesen zu sein. Doch kommt diese Technologie noch mit kleinen Macken daher.

So fehlt derzeit Support für Views, Prepared Queries, Stored Procedures, benutzerdefinierte Funktionen, Triggers, Foreign Keys oder andere Zeichensätze als UTF8. MemSQL unterstützt zwar die KEY_BLOCK_SIZE [=] value-Syntax, doch wird der Wert derzeit ignoriert.
CREATE TABLE ist in MemSQL langsamer als in MySQL. Arithmetische Expressions werden noch nicht unterstützt. INSERT … SELECT-Anweisungen funktionieren nicht, wenn sie Table Joins einschließen. MemSQL beherrscht JOINs nur bis zu 2 Tabellen. Weitere technische Fähigkeiten und Einschränkungen von MemSQL entnehmt Ihr dem FAQ.

Für Entwickler gibt es eine kostenlose Developer Edition, die auf zehn Gigabyte Datenvolumen beschränkt ist. Alternativ wird eine kostenlose 30-tägige Probeversion mit unbegrenztem Platz angeboten. Den Download und den Lizenzschlüssel gibt es erst nach Herausgabe einer gültigen E-Mail-Adresse. Abschließend möchten wir Euch einige Videos zu MemSQL zeigen: [2 Min.]

Das Original Werbevideo

MemSQL Product Overview from MemSQL on Vimeo.

Die Präsentation durch MemSQL-CEO Eric Frenkiel: [5 Min.]

Video streaming by Ustream

Anschließende Fragerunde: [9 Min.]

Video streaming by Ustream

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