Neuartiger MySQL-Benchmark-Test aufgetaucht
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In einem neuen Benchmark-Modell für MySQL-Datenbanken rückt Vadim Tkachenko auf dem MySQL-Performance-Blog die Antwortzeit in den Mittelpunkt der Messungen. Bisherige Benchmarks wie sysbench oder tpcc-mysql

In einem neuen Benchmark-Modell für MySQL-Datenbanken rückt Vadim Tkachenko auf dem MySQL-Performance-Blog die Antwortzeit in den Mittelpunkt der Messungen. Bisherige Benchmarks wie sysbench oder tpcc-mysql treiben Datenbanken zwar an ihre Belastungsgrenzen, schaffen damit aber kein realistisches Alltagsszenario, sagt Tkachenko.

Daher misst er in großen Zeitabständen, um herauszufinden, wie Datenbanken auf eine variable „Arrival Rate“ reagieren, also auf die Zahl der Gäste der Website oder der Nutzer eines Dienstes. Mit den steigenden Zugriffen auf die Datenbank verlängert sich die Antwortzeit, also gibt es immer größere Verzögerungen.

Diese Zugriffe simuliert Tkachenko, indem er die Zahl der Threads manuell festlegt und anschließend eine Arrival Rate als Poisson-Funktion wählt, mit der er die Datenbank auf ihre Zugriffszeiten durchmisst. Auf diese Art kommt er auf die optimale Zahl der Threads, die für die Bewältigung einer wahrscheinlichen Arrival Rate nötig ist. Im Graph wird dann anschaulich, dass die Methode „Viel hilft viel“ nicht zutrifft.

Threadcount-Experiment: MySQL-Antwortzeiten in Zehn-Sekunden-Intervallen, weniger ist besser

Des Weiteren soll sich mit dieser Methode auch ermitteln lassen, welche Antwortzeit zu erwarten ist, wenn dem Cluster weitere Knoten hinzugefügt werden – oder ob sich die Latenz durch eine Reduzierung der bestehenden Knoten verringern lässt.

Durch den neuartigen MySQL-Benchmark-Test soll sich auch visualisieren lassen, wie stark die Leistung einbricht, wenn DROP TABLE oder mysqldump durchgeführt werden.

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