Entwicklung von GIS-Anwendungen im Oracle-Umfeld

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Bei vielen Anwendungen spielt der räumliche Bezug von Daten eine wichtige Rolle. Geht es um die Verknüpfung von geografischen Daten mit anderen Nutzdaten, so ist das Zusammenspiel von GIS-Software und Datenbank eine projektkritische Komponente. Dieser Artikel stellt Techniken und Tools vor, die bei der Entwicklung von GIS-Anwendungen mit Oracle-Datenbanken verwendet werden können.



Die Datenquelle für Geografische-Informationssysteme-(GIS-)Komponenten in einer Webseite ist in vielen Fällen Google Maps [1]. Dabei handelt es sich bei der GIS-Komponente häufig „nur“ um einen Lageplan ohne komplexe Interaktion mit anderen Daten. Sollen aber dynamische Nutzdaten über ihren Standort visualisiert werden, dann ist auch die Verbindung zwischen den Geodaten und den „normalen“ Daten eine wichtige Projektaufgabe. Die Nutzdaten liegen dabei häufig in (relationalen) Datenbanken vor. Müssen diese nun mit in externen GIS-Systemen oder Onlinedatenquellen abgelegten Geodaten verknüpft werden, so stellt sich schnell die Frage, ob man nicht alle Daten in einen Topf werfen kann, also die Geodaten auch dort ablegen kann, wo auch die Sachdaten vorliegen. Gesucht ist also eine Möglichkeit, Geodaten in relationalen Datenbanken zu speichern. Als einer der großen Anbieter von relationalen Datenbanken stellt Oracle eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Integration von GIS-Komponenten zur Verfügung. Zu nennen ist dabei zunächst die Ablage von Geodaten in der Oracle-Datenbank. Darüber hinaus hat Oracle aber auch Komponenten in der Middleware-Schicht sowie Entwicklungswerkzeuge in der Produktpalette, die die Erstellung von GIS-Anwendungen im Oracle-Umfeld ermöglichen.

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