PostgreSQL 9.2 ist fertig und beschleunigt die Datenbank
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Weniger Locks und Multi-Core-Optimierung, In-Memory-Tempo um 25 Prozent gesteigert, gesenkter Stromverbrauch dank weniger Wake-ups der Server im Leerlauf: Das Update auf ProstgreSQL 9.2 scheint ein Must-have

Weniger Locks und Multi-Core-Optimierung, In-Memory-Tempo um 25 Prozent gesteigert, gesenkter Stromverbrauch dank weniger Wake-ups der Server im Leerlauf: Das Update auf ProstgreSQL 9.2 scheint ein Must-have für Anwender der Datenbank zu sein. Nur zwei Wochen nach Erscheinen des Release Candidate lautet die Ansage „General Availability“.

Zu den neuen Features zählen Index-Only-Scans, bei denen ausschließlich die Indizes durchsucht werden und die Einträge nicht geöffnet werden. Die Replikation kann kaskadiert ablaufen, was den Master bei der Daten-Replikation auf mehrere Slaves entlastet. PostgreSQL 9.2 spricht JSON, wandelt also Einträge in JSON um oder liest JSON-Dateien aus – inklusive Validierung. Range-Types erlauben „Von-Bis“-Angaben von Zahlen und Daten, die bisher mit zweispaltigen Lösungen umschifft werden mussten.

Um Regressionen zu vermeiden, solltet Ihr Euch die BC-Hinweise im Changelog ansehen.

PostgreSQL 9.2 ist für BSD-Derivate in Yum erhältlich. Ubuntu-DEBs gibt es im Backports-PPA-Repository. Installer für die restlichen Linux-Distributionen sowie OSX und Windows gibt es im PostgreSQL Download-Bereich.

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