SQLite erhält Boost durch Memory-Mapped-I/O
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Millionen von Geräten und Anwendungen nutzen die serverlose Datenbank-Engine SQLite. Daher dürfte viele die Nachricht erfreuen, dass im jüngsten Update auf Version 3.7.17 an der Performance-Schraube

Millionen von Geräten und Anwendungen nutzen die serverlose Datenbank-Engine SQLite. Daher dürfte viele die Nachricht erfreuen, dass im jüngsten Update auf Version 3.7.17 an der Performance-Schraube gedreht wurde. Das neue Memory-Mapped-I/O erspart in jedem einzelnen Lese- oder Schreibvorgang einen Seitenaufruf und reduziert überdies den Speicherbedarf, wie auf sqlite.org näher erklärt wird.

Allerdings sollte man sich gut überlegen, ob man von der neuen Option Gebrauch machen will, da sie Risiken birgt. Aufgrund ihrer Funktionsweise ist es denkbar, dass verirrte Zeiger Pufferüberläufe hervorrufen. Außerdem können Seitenfehler nicht von SQLite behandelt werden, sodass im Zweifel das gesamte Programm abstürzen könnte.

Weitere neue Features und Bugfixes des empfohlenen Updates entnehmt Ihr dem Release Log. Binaries und Quellcode findet Ihr auf der Download-Seite.

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