TokuDB 6.5 auf SSDs neun Mal schneller als InnoDB
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Die Storage Engine TokuDB soll in ihrer neuen Version 6.5 eine bis zu neun Mal höhere Insertion-Rate haben als etwa InnoDB, wie aus eigenen Benchmarks mit dem hauseigenen Benchmark-Tool iiBench hervorgeht.

Die Storage Engine TokuDB soll in ihrer neuen Version 6.5 eine bis zu neun Mal höhere Insertion-Rate haben als etwa InnoDB, wie aus eigenen Benchmarks mit dem hauseigenen Benchmark-Tool iiBench hervorgeht.

TokuDB soll überdies die Lebenszeit von SSDs verlängern, indem es stets mehrere Änderungen an einem Stück abspeichert. Dadurch wird die Zahl von Schreibzyklen verringert, die bei SSDs stärker limitiert ist als bei HDDs. Wie dies en detail aussieht (und inwiefern das nicht der Persistenz im Wege stehen soll), sei Thema eines kommenden Blog-Eintrages, wie es in der offiziellen Ankündigung heißt.

Zu den TokuDB-Features Hot Column Addition / Deletion / Renaming gesellt sich in Version 6.5 auch Hot Column Expansion, sodass die erlaubte Größe von Ganzzahlen oder Strings in Feldern nachträglich erweitert werden kann. Das Schema partitionierter Tabellen kann im laufenden Betrieb geändert werden. Dies bedeutet, dass all jene Änderungen übernommen werden können, ohne dass der Server offline gehen muss.

Wir warten gespannt auf die versprochenen Posts, die verraten werden, um welchen Preis die Leistung gewonnen wurde. Bis dahin ist TokuDB für MySQL oder MariaDB für registrierte Nutzer hier als Download erhältlich. Kostenlos ist es nur für Produktivumgebungen bis 50 GB. Darüber kostet TokuDB 2.500 US-Dollar pro 100 GB und Jahr.

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