Der Profiler und die Traces sind tot es leben die Extended Events! [BASTA! Blog]
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Dienstag, 18.9.2012, 20:00 Uhr. Viva la Mexico! Nach einem guten mexikanisch angehauchten Abend-Catering ging es zu später Stunde noch in die Keynote von Michele Leroux Bustamante. Ihre Message: Wir sollten

Dienstag, 18.9.2012, 20:00 Uhr. Viva la Mexico! Nach einem guten mexikanisch angehauchten Abend-Catering ging es zu später Stunde noch in die Keynote von Michele Leroux Bustamante. Ihre Message: Wir sollten den Perfektionisten, der in uns steckt, im Zaum halten und uns bei der Umsetzung von Problemlösungen einerseits auf die wesentlichen Funktionen konzentrieren (wobei sie so radikal ist und eine GUI oder einen Login nicht zu den wesentlichen Funktionen in der Startup-Phase zählt) und andererseits die (potentiellen) Kunden so früh wie nur möglich einbinden („LISTEN!“). Dem 29jährigen Energiebündel nimmt man es jedenfalls ab, dass es ihr Spaß macht, in der Freizeit neben Kind und Ehemann Startups aufzuziehen. Vor allem die Cloud ermöglicht es uns, einen Business-Plan nicht vordergründig durch die entstehenden Kosten, sondern von der zu erwartenden Marge her aufzuziehen (kein bzw. kaum ein Fixkosten-Risiko).

Mitttwoch, 19.9.2011, 11:45: Der Profiler und die Traces sind tot, es leben die Extended Events! Andreas Wolter überzeichnet etwas die Tatsache, dass der Profiler per SQL Server 2012 als „deprecated“ gilt, was bedeutet, dass er mit der nächsten SQL-Server-Version noch verfügbar, aber mit der übernächsten Version rausfliegen wird. Bevor aber Panik ausbrechen konnte, hat er bereits die Extended Events (XE) in einer knackigen Demo auf den Punkt gebracht: Die Auswirkung der Aufzeichnung der XE betragen in etwa nur ein Zehntel der eines Profiler-Traces. Und der Live-View im Management Studio brilliert durch Features wie Sortierung, Aggregierung und Filterung. Außerdem können die aufgezeichneten Events und Actions bei einem aktiven XE jederzeit geändert werden. Bei diesen Möglichkeiten mit XE und SQL Server 2012 schaut der Profiler doch blass aus, und der Umstieg wird niemanden schwer fallen.

Markus Ehrenmüller-Jensen beschäftigt sich seit 1994 mit dem Thema Business Intelligence. Er ist ausgebildeter Softwareingenieur und studierter Wirtschaftspädagoge. Bei cubido leitet er als Business Intelligence Architect erfolgreich Projekte rund um ETL, DWH und BI, mit den Schwerpunkten SQL Server (2005 bis 2012) und der Business-Objects/SAP-Produktpalette. Außerdem hält er Vorträge und Workshops zu diesen Themen. Markus ist als MCTS&MCITP Database Developer, Database-Administrator und Business Intelligence Developer und als MCT zertifiziert.

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