Der Symfony Day 2011
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Ende letzter Woche fand der Symfony Day 2011 in Köln statt. Nach einem umfangreichen Workshop-Tag am Donnerstag konnten sich die über 200 Teilnehmer am Freitag auf sieben Stunden voller technischen und

Ende letzter Woche fand der Symfony Day 2011 in Köln statt. Nach einem umfangreichen Workshop-Tag am Donnerstag konnten sich die über 200 Teilnehmer am Freitag auf sieben Stunden voller technischen und praktischen Wissen rund um das Open-Source-Framework freuen.

Symfony für Praktiker

Bereits am Donnerstag, den 20. Oktober, hatten die Teilnehmer die Auswahl zwischen vier hochklassigen Workshops. Dabei spielte es keine Rolle, ob man sich mit den Themen Security, Performance oder Symfony & Doctrine auseinandersetzen wollte. Wer es besonders ausgefallen haben wollte, hatte die Gelegenheit, bei Fabien Potencier persönlich zu lernen, wie man sein eigenes Framework entwickelt – basierend auf Symfony2-Komponenten.

Mehr geht nun wirklich nicht

Das volle Programm wurde dann am Freitag geboten: Nach einer kurzen Begrüßung brachte Igor Wiedler, der vielen noch von seiner Zeit bei phpBB bekannt sein dürfte, den Besuchern das auf Symfony basierende Microframework Silex näher. Direkt im Anschluss war Marc Weistroff seinen Appell Inspire yourself of Symfony2 to create better code an der Reihe. Den Abschluss des Vormittags bildete die Session Catching Opportunities with Open Source von Stefan Koopmanschap und Christian Schaefer – wie gewohnt natürlich auf extrem hohen Niveau. Die Kernaussage dabei war klar: Beinahe jeder Entwickler nutze Open-Source-Software, doch nur wenige beteiligten sich aktiv an der Weiterentwicklung. Doch warum eigentlich? Das Engagement können einem viel mehr zurückgeben, als man denke!

Nach einer kurzen Mittagspause wurden die Sessions dann deutlich technischer, auch wenn Thomas Rabaix sich in seinem Talk über das Sonata Admin Bundle ein wenig zu sehr in Details verloren hatte. Nichts desto trotz hinterliess er bei vielen Teilnehmern den Wunsch, sich intensiver mit deinem Bundle zu beschäftigen.

Im Anschluss daran entfesselte Hugo Hamon die Macht des Kommandozeilen-Interfaces, bevor Richard Miller eine Einführung in das Thema Dependency Injections gab.

Das Highlight war jedoch zweifelsohne der sehnlich erwartete Abschluss von Fabien persönlich: The State of Symfony, ausführlich in seinem aktuellen Blogpost What is Symfony2? beschrieben.

Der Symfony Day 2011 war ohne Frage das Highlight für alle, die sich mit dem Framework beschäftigen. Man darf gespannt sein, wie die Community im kommenden Jahr in Berlin aufgestellt sein wird; trotz neuen Namens – Symfony Live – dürfte man sonst nirgendwo so viel geballtes Wissen finden wie auf diesem Event.

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