Der Weg zu einem schlankeren jQuery – weg mit den Features!
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Im gleichen Maße wie sich jQuery während seiner fünfjährigen Geschichte im Zusammenspiel mit Browsern, Webseiten, Geräten, Entwicklern und Usern weiter entwickelt hat, ist auch der Anteil von Balast

Im gleichen Maße wie sich jQuery während seiner fünfjährigen Geschichte im Zusammenspiel mit Browsern, Webseiten, Geräten, Entwicklern und Usern weiter entwickelt hat, ist auch der Anteil von Balast in Form von unnötigem Programmcode gestiegen.

In einem Beitrag auf dem jQuery Blog hat sich Entwickler Dave Methvin jetzt für eine Schlankheitskur ausgesprochen – vor allem deswegen, weil unnötiger Programmcode auf mobilen Geräten (anders als bei Desktop-PCs) die Performance beeinträchtigen kannt. Das Plädoyer steht im Einklang mit der Forderung nach einer kleineren Dateigröße. Das wäre jedoch nur schwer zu verwirklichen, wenn jedes neue Feature oder jeder Bugfix alle Features und Verhaltensweisen der Vorgänger beibehalten müsste. 

Also bringt Methvin die Abkehr von einigen Features ins Spiel, um das jQuery-API schlanker zu machen. Dafür schlägt er eine Guideline vor, anhand derer sich die künftige ‚Missbilligung‘ von Features orientieren soll. Sie identifiziert Features unter anderem als unbeliebtes, ineffizientes Mittel für den täglichen Gebrauch von jQuery.

Zu den Features, die Methvins Meinung nach aus Version 1.7 gestrichen werden sollten, gehören:

  • .live() and .die()
  • Non-standard event properties
  • .ajax() Deferred aliases
  • deferred.isResolved() and deferred.isRejected()
  • .attr(„value“) on inputs
  • .closest(Array) returning Array
  • .data(„events“)
  • .sub() as a plugin
Die Begründungen für die jeweilige Streichung der Features findet ihr unter http://blog.jquery.com/2011/11/08/building-a-slimmer-jquery/.

 

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