Natürliche Bedienbarkeit und der Weg dorthin

Der Weg zum NUI
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Natural User Interfaces (NUIs), also auf „natürliche“ Art und Weise bedienbare Benutzungsoberflächen, haben spätestens seit der Einführung von Smartphones und Tablets ihren Siegeszug angetreten. Häufig werden sie mit Touch- oder Multitouch-Bedienbarkeit gleichgesetzt – im eigentlichen Sinne umfasst NUI jedoch jede Art von natürlicher Bedienung: Bedienung mittels Sprache, Bedienung mittels realer Objekte wie Kleidungsstücke oder Brillen bis hin zur komplett berührungsfreien Interaktionen. Vor allem geht es um ein Nutzungserlebnis, das vom Nutzer unbewusst als „unterstützend“ und „begleitend“ wahrgenommen wird.

In diesem Artikel wird gezeigt, aus welchen Bausteinen sich ein moderner Softwareentwicklungsprozess zusammensetzt, der diese neue Art der Benutzerfreundlichkeit im Endprodukt zum Ziel hat. Anstatt zunächst konkrete Ausprägungen von NUIs zu betrachten, ist es im ersten Schritt sinnvoll, die Philosophie hinter dem Begriff „natürlich“ besser verstehen zu lernen. Ein NUI soll den Nutzer schneller und angenehmer zum Ziel führen, möglichst keine komplexen Denkprozesse oder indirekten Handlungen erfordern, ihm einen möglichst direkten und intuitiven Zugang zu Informationen oder Funktionen ermöglichen und dies, wie es für seinen aktuelle Nutzungskontext angemessen ist [1]. Ein NUI, das vorwiegend mobil in öffentlichen Verkehrsmitteln genutzt wird, muss grundlegend anders gestaltet werden als ein NUI zur stationären Steuerung einer Produktionsanlage. Interessanterweise kann ein und dasselbe User-Interface-Konzept in einem Nutzungskontext unterstützend wirken, während es in einem anderen eher kontraproduktiv ist.

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