Der Weg zum Web-Profi – diese fünf Tipps helfen
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Über die Jahre hat sich das Web dank neuer Standards und Technologien stark verändert. Auch für Webdesigner und Webentwickler heißt das, dass sie sich weiterentwickeln müssen, um mit den Veränderungen Schritt halten zu können. Doch wie kann eine solche professionelle Weiterbildung aussehen und was sollte auf jeden Fall Bestandteil dabei sein? Jason Garber gibt dazu einige Tipps und präsentiert fünf einfache Möglichkeiten, ein Profi im Web zu werden.

5 Tipps, ein Web-Profi zu werden Weiterbildung sollte bei jedem Webdesigner und –Entwickler einen festen Platz auf ihrer To-Do-Liste einnehmen. Gerade Einsteiger können sich so neue Möglichkeiten eröffnen, doch auch für diejenigen, die schön länger im Web unterwegs sind, gibt es verschiedene Optionen, um ein noch besserer Web-Profi zu werden. Jason Garber nennt dafür beispielsweise diese fünf Tipps:

1. Die eigene Geschichte kennen

Geschichte ist nicht nur ein spannendes Thema an sich, sondern auch ein essentielles Themengebiet, um die Veränderungen im Web in Relation zu ihrem heutigen Stand zu setzen. Dazu sagt Jason Garber:

In order to understand how we got to now, you have to have a curiosity about the past.

Es gibt Unmengen Bücher, die sich genau damit beschäftigen und die Entwicklung einzelner Web-Bereiche ausführlich beschreiben, und auch Podcasts und Videos können dabei helfen, sich mit der Geschichte des Webs auseinanderzusetzen.

2. Das eigene Medium kennen

Eigentlich ist „Web-Profi“ nur ein Umbrella-Term, der zahlreiche einzelne Kategorien und Fachbereiche umfasst. Während es viele Entwickler gibt, die sich nur in einem Bereich perfekt auskennen, kann es durchaus nützlich sein, auch die Basis in anderen Disziplinen zu kennen. Insbesondere innerhalb eines Projekt-Teams wird man so schnell zu einem wertvollen Teammitglied.

Dazu kommt, dass gerade auf der technischen Seite das fehlende Verständnis der zugrundeliegenden Webtechnologien zu Missverständnissen zwischen den Teammitgliedern führen kann. Um das zu vermeiden, sollte jeder, der in Webdesign oder –Entwicklung arbeitet, idealerweise die Grundsätze von HTML, CSS und JavaScript kennen und wissen, welche Rolle sie jeweils spielen. Dazu ist es auch nötig, zu verstehen, wie ein Browser Requests interpretiert, wie verschiedene Server miteinander arbeiten und auf Requests antworten, und wie sich verschiedene Netzwerke – insbesondere mobile Netzwerke – verhalten und so auf den User Einfluss nehmen.

3. Sich mit der Arbeit der Vorgängergeneration vertraut machen

Dass es heutzutage zahlreiche Webstandards, Tools und Frameworks gibt, die einem die Arbeit vereinfachen können, ist der harten Arbeit der Vorgängergeneration zu verdanken. Dabei scheint es, als würden viele Entwickler vergessen, wie schwer es Web-Profis in der Vergangenheit hatten, um mit bestimmten Technologien arbeiten zu können.

Ein wichtiger Teil der professionellen Weiterbildung sollte es daher sein, sich mit der Arbeit der Vorgängergeneration vertraut zu machen und aus deren Erfolgen und Fehlern zu lernen.

4. Die Zielgruppe respektieren

Ein bestehendes Problem bei Webdesign und -Entwicklung ist, dass die Arbeit oft unter Idealbedingungen, also mit einer Highspeed-Breitband-Verbindung und der besten zur Verfügung stehenden Hardware durchgeführt wird. Davon haben aber nicht alle User gleichermaßen etwas. Gerade Mobile User müssen hier oft zurückstecken- und das, obwohl diese Zielgruppe kontinuierlich wächst. Darum spielt die Zielgruppe bei der Gestaltung einer Website eine enorm wichtige Rolle und sollte in jedem Fall bedacht werden. Immerhin, so erklärt Jason Garber, gilt:

The Websites we build are ultimately for people, not browsers or devices. Respect your audiences’ capabilities, their time, their attention, and their bandwidth.

5. Sich beteiligen

Die eigene Weiterbildung lässt sich vor allem auch durch den Austausch mit anderen fördern – sei es auf lokalen Events, durch die Zusammenarbeit mit Schulen oder durch die Mitarbeit an Open-Source-Projekten. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit anderen Community-Mitgliedern in Kontakt zu kommen und so die eigenen Kenntnisse zu erweitern.

Es zeigt sich also, dass man mithilfe einiger einfacher Tipps leicht ein besserer Web-Profi werden kann. Gerade durch die Beschäftigung mit der Geschichte der Web-Entwicklung und des Web-Designs sowie den Austausch mit Gleichgesinnten lassen sich die eigenen Fähigkeiten überprüfen und verbessern, und man kann so schnell zu einem unentbehrlichen Mitglied im Projektteam werden.

Aufmacherbild: Stack of office folders with glasses and ballpoint in front of a window von Shutterstock / Urheberrecht: qvist

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