Topthema diesmal: JavaScript

Der Windows Developer 5.2012 ist da!
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Liebe Leserinnen und Leser,

einmal möchte ich es noch sagen, schließlich ist es ja erst die zweite Ausgabe unter dem neuen Namen: Das dot.NET Magazin heißt jetzt Windows Developer!
Nach zehn Jahren dot.NET Magazin und nach zehn Jahren .NET als Entwicklungsplattform begleiten wir mit dem neuen Namen den nächsten Paradigmenwechsel auf der Windows-Plattform, den Microsoft mit neuen Technologien wie Windows 8, Windows Azure oder Windows Phone vollzieht. Wir sehen .NET weiterhin als Teil dieser Plattform, wollen Ihnen als Leser aber den ganzen Raum der Möglichkeiten vorstellen, der sich gerade eröffnet.

JavaScript als mächtige Sprache

Ein Aspekt der neuen Möglichkeiten, die durch die neuen Technologien möglich werden, ist der plattformübergreifende Einsatz von JavaScript und HTML5. Aktuell gewinnen beide an Fahrt, da sie im Web als Plug-in-freie Flash-Killer genutzt werden können. Vor allem JavaScript kann hier durch seinen leichtgewichtigen Kern und zahlreiche mächtige Frameworks im Hinblick auf Grafik, Animation und Spiele punkten. Mario Meir-Huber stellt dazu das vektorbasierte Java¬Script Framework paper.js vor, das die Möglichkeiten von HTML5 verwendet, um vektorbasierte Grafiken zu erstellen (S. 18). In Zukunft können beide Technologien aber auch dazu genutzt werden, mobile Anwendungen zu entwickeln, die im Idealfall als Metro Apps in Windows 8 und auf dem Windows Phone laufen werden. Da hier die WinRT die gemeinsame Basis ist, stehen Ihnen als .NET-Entwickler natürlich auch C# und damit viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung als bisher im Web – umgekehrt aber auch viel mehr Möglichkeiten als auf dem Desktop. Kommt man als klassischer Anwendungsentwickler von der Cliententwicklung, kann es durchaus eine neue Erfahrung und Herausforderung sein, nun auch serverseitig zu entwickeln. Davon sollte man sich im Interesse innovativer Anwendungen jedoch nicht abschrecken lassen. Jörg Krause beschreibt in seinem Artikel „Duett der Sprachen“, wie sich in einem raffinierten Spiel beider Seiten komplexe Client-Server-Anwendungen realisieren lassen (S. 22).

Nun ist es leider ein ungeschriebenes Gesetz, dass Systeme mit dem Grad ihrer Komplexität unübersichtlicher, gar chaotisch werden. Einige fühlen sich beim Anblick von manchem JavaScript-Code gar an italienische Nudelgerichte erinnert und leiten daraus Vorurteile ab, die nach Ansicht von Daniel Fisher nicht sein müssten. Denn auch mit JavaScript kann man professionell Software schreiben – lesbar, wartbar, erweiterbar und testbar. Wie das geht, beschreibt er in seinem Artikel „Patterns mit JavaScript“ ab Seite 28. Denn auch für JavaScript gilt, dass im Sinne der Beherrschbarkeit des Codes, der Applikation und ihres möglichst reibungslosen Zusammenspiels mit anderen Anwendungen, bekannte, aber allzu oft missachtete Prinzipen wie Clean Code, Solid und weitere etablierte Architekturpatterns beachtet werden müssen. In diesem Sinne stehen Sie als Entwickler und Architekten auch vor der Aufgabe, Ihre Anwendungen und Architekturen vernünftig auf die Anforderung im Zusammenspiel von Client-Server-Anwendungen, der Cloud und den mobilen Plattformen vorzubereiten.

Sie sehen schon, es eröffnen sich Ihnen viele neue Felder und Möglichkeiten, wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Erforschen und Nutzen.

Mirko Schrempp, Leitender Redakteur

Windows Developer 5.2012

Windows Developer 5.2012

JavaScript

Jetzt erhältlich!

www.windowsdeveloper.de

JavaScript

Vektorbasiertes JavaScript-Framework

Plattformübergreifende Animationen und Grafiken mit Paper.js
Paper.js ist ein JavaScript-Framework, das die Möglichkeiten von HTML5 verwendet, um vektorbasierte Grafiken mit JavaScript zu erstellen. Dieses Framework erlaubt es, plattformübergreifende Animationen und Grafiken zu erstellen. In diesem Artikel werden die Möglichkeiten von Paper.js vorgestellt. von Mario Meir-Huber

Duett der Sprachen

Moderne Webapplikationen mit C# und JavaScript
Moderne Webapplikationen stellen hohe Ansprüche an den Entwickler: Neben der serverseitigen Programmierung werden auf dem Client inzwischen nicht nur rudimentäre Funktionen erwartet, sondern es sind gleich ganze Programmteile zu realisieren. Die Herausforderung liegt in den völlig verschiedenen Umgebungen, Browser und Server, die optimal kooperieren müssen. Dieser Artikel zeigt, welche Komponenten einer Webapplikation jeweils auf Server und Client verteilt sind und was dabei zu beachten ist. von Jörg Krause

Patterns mit JavaScript

Strukturierte Kommunikation und der Einsatz eines Mediators
JavaScript ist für viele (immer noch) eine Skriptsprache, die zwischen Markup gequetscht in Webanwendungen lebt. Also das Mittel um Spaghetticode im Web zu produzieren. Doch mit JavaScript geht weitaus mehr. Dieser Artikel zeigt die neuen Möglichkeiten. von Daniel Fisher

Architektur/ALM

Big Data mit Sharding kleinkriegen

SQL-Azure-Datenbanken mit Sharding hochgradig skalieren
Relationale Datenbanken stoßen bei hochgradig skalierbaren Cloud-Lösungen schnell an ihre Grenzen. Zumal sie es in der Regel nicht einfach gestatten, Daten auf beliebig viele Rechner zu verteilen. Das seit Kurzem in der Azure-Cloud verfügbare SQL Azure Federations lindert dieses Problem, indem es bei der Umsetzung der Skalierungsstrategie Sharding unterstützt. von Manfred Steyer

.NET-Sprachen

.NET wird 10 Jahre alt

Ein Rückblick- trotz allem ein Grund zu feiern
Am 15. Januar 2002 wurde das .NET Framework 1.0. offiziell freigegeben. Auch wenn sich nicht alle der mit der „.NET-Initiative“ anvisierten Ziele realisieren ließen, das .NET Framework hat die Welt der Softwareentwicklung unter Windows zum Positiven verändert und uns Entwickler produktiver gemacht (und ganz nebenbei verhindert, dass wir alle Java lernen mussten). In diesem Artikel lassen wir die vergangenen zehn Jahre noch einmal Revue passieren. von Peter Monadjemi

UI

Neues für den Alltag

Im Blickfeld: Der WPF-Designer der kommenden Visual-Studio-Version
Die Visual Studio 11 Beta – die Vorabversion des künftigen Visual Studios – ist verfügbar. Man kann sie per Download beziehen und erste Experimente durchführen. Neben den absoluten technologischen Neuerungen (z.B. Das Erstellen von Metro-Apps) wird die neue Version von Visual Studio auch Verbesserungen für bereits etablierte Entwicklungstechniken beinhalten. Dieser Artikel gibt einen Überblick. von Veikko Kryczyk

Leichtgewichtige Kommunikation

REST-basierte Services mit dem neuen API aus der ASP.NET-Familie
Das neue ASP.NET-Web-API wird die Erstellung von REST-basierten Services, die auf so gut wie allen Plattformen konsumiert werden können, erheblich vereinfachen. Anders als beim Einsatz der WCF werden Details des darunterliegenden Protokolls nicht abstrahiert, weswegen der Entwickler volle Kontrolle über die auf HTTP-basierende Kommunikation hat. Teil 1 dieser Artikelserie zeigt die ersten Schritte mit dem Web-API. von Manfred Steyer

Mobile

Optisch auf Touren mit Texturen

Realistischere Objekte mit Texturen
Wenn man mit dem Rendern dreidimensionaler Objekte an die Grenzen der Darstellbarkeit stößt, helfen Texturen weiter: Sie füllen dreidimensionale Objekte mit nicht voll räumlichen Informationen und lassen sie realistischer erscheinen. Wie man sie in der Praxis bei der Gestaltung von Objekten einsetzen kann, zeigt dieser Artikel. von Tam Hanna

Kintectologie, zum Zweiten

Teil 2: Skeleton API und Interaktion
Im zweiten Teil der Artikelserie „Kinectologie“ beschäftigen wir uns mit skelettalem Tracking und Tiefenframes, die zur Interaktion mit Objekten aus der realen Welt eingesetzt werden können. von Tam Hanna

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