Template-Entwicklung für Joomla! 1.6

Des Kaisers neue Kleider
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Über so genannte Module Chromes lassen sich auch eigene Stile definieren. Ausführliche Informationen zu diesen Chromes gibt es im weiteren Verlauf dieses Artikels. Dennoch soll an dieser Stelle ein Beispiel

Über so genannte Module Chromes lassen sich auch eigene Stile definieren. Ausführliche Informationen zu diesen Chromes gibt es im weiteren Verlauf dieses Artikels. Dennoch soll an dieser Stelle ein Beispiel angebracht werden, wie sich eigene Modulstile definieren lassen: Dazu legt man innerhalb des html-Verzeichnisses des Templates eine modules.php an. Innerhalb dieser Datei lassen sich die gewünschten Stile definieren:

function modChrome_mysearch($module, &$params, &$attribs)
{
  if (!empty ($module->content)) : ?>
    showtitle) : ?>
      

title; ?>

content; ?> <?php endif; }

Ein so definierter Stil lässt sich dann innerhalb der index.php beim Aufruf der entsprechenden Module verwenden:

Auf diese Weise gibt Joomla! Entwicklern den größtmöglichen Gestaltungsspielraum dahingehend, wie die Module ausgegeben werden sollen. Den eigentlichen Inhalt, also die im Backend angelegten Artikel usw., lädt man über ein jdoc-Element vom Typ component: . Dieses Element bindet man lediglich einmal in die index.php ein. Neben component gibt es noch message. Dieser Typ ermöglicht die Anzeige von System- und Fehlermeldungen.

Mit Parametern arbeiten

Mit Joomla! 1.5 wurde die Möglichkeit zur Definition von Parametern eingeführt. Diese Parameter erlauben Entwicklern einen deutlich größeren Gestaltungsspielraum. So kann man über Parameter beispielsweise eine variable Template-Breite oder Farbgestaltung festlegen. Die für das Template verfügbaren Parameter werden im Backend angezeigt (Abb. 3).

Abb. 3: Ein vergleichsweise umfangreicher ParameterbereichAbb. 3: Ein vergleichsweise umfangreicher Parameterbereich (Vergrößern)

Umsetzen lässt sich die Parametrisierung vergleichsweise einfach. Zunächst muss die templateDetails.xml um einen config-Bereich erweitert werden:

.

Weiter geht es mit mindestens einem fieldset-Element. Jedes fieldset-Element legt dabei einen Zusammenschluss an Optionen fest (fieldset entspricht dabei tatsächlich dem aus HTML bekannten fieldset-Element. Genau wie dort werden auch in Joomla! durch fieldset Formularelemente logisch gruppiert):

..
..

Innerhalb von basic können die Basisoptionen zusammengefasst werden. advanced dient hingegen als Container für erweiterte Optionen. Diese Unterteilung kann man vornehmen, muss man aber nicht (Abb. 4).

Abb. 4: Der Parameterbereich wurde unterteiltAbb. 4: Der Parameterbereich wurde unterteilt (Vergrößern)

Innerhalb von fieldset werden die einzelnen Parameter definiert. Für jeden Parameter muss dabei ein eigenes field-Element angelegt werden:

Der (eindeutige) Parametername wird über das name-Attribut angegeben. Das field-Element kennt verschiedene Attribute. Über das type-Attribut legt man den Parametertyp fest. Am gebräuchlichsten dürfte sicherlich der Wert list sein, über den eine Auswahlliste definiert wird. Das default-Attribut legt den Standardwert des Parameters fest. Durch die beiden Attribute label und description wird der Parameter beschrieben. Die entsprechenden Werte sind im Backend im Parameter-Bereich zu sehen.

Neben list hält Joomla! noch einige andere Parametertypen bereit. Diese betreffen meistens spezielle Joomla!-Inhalte. So kann man beispielsweise über den Wert usergroup ein Auswahlfeld anlegen, in dem die im Backend vorhandenen Benutzergruppen zu sehen sind:

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