Außerdem: Mit WebGL was Tolles zaubern, Facebooks Internet Defense Prize und ein Pixel zu viel!

Fast Forward: Android Experiments, Microsoft Surface Hub & Scrolleffekte mit JavaScript
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Heute in Fast Forward: Googles Android-Experiments-Plattform, Microsoft Surface-Hub-Auslieferung, was man mit einem Pixel zu viel anstellt, Facebook vergibt den Internet Defense Prize, tolle Scrolleffekte mit JavaScript und dank WebGL endlich die Funktionsweise von Touchscreens verstehen.

Surface-Hub-Auslieferung erst ab 1. Januar 2016

Eine der großen Neuerungen Microsofts (im wahrsten Sinne des Wortes) ist das Großbild-Device Microsoft Surface Hub. Das „Riesen-Tablet“ soll in zwei Varianten kommen: Als 55 Zoll-Gerät mit Intel Core i5 und als 84 Zoll-Gerät mit Intel Core i7. Laufen wird es natürlich auf Basis von Windows 10 und soll Services wie Microsoft Office, Skype for Business, OneNote und Universal Apps bieten. Ursprünglich hatte Microsoft angesetzt, das Surface Hub ab dem 1. September auszuliefern, aus diesem Zeitplan wird wohl aber nichts. Wie Microsoft-Expertin Mary Jo Foley berichtete, werden Vorbesteller noch bis frühestens 1. Januar 2016 auf das Kollaborations-Gerät warten müssen – erst dann will Microsoft mit der Auslieferung der ersten Hubs beginnen. Foley zufolge schreibt der Softwarekonzern derzeit alle Kunden an, und teilt das neue Lieferdatum mit.

Android Experiments

Google startet eine Plattform für kreative Apps: Auf der Seite Android Experiments stellt der Netzriese besonders innovative Open-Source-Apps für Android und Android Wear vor. Auf der Plattform sollen sich App-Entwickler austauschen und zukunftsfähige Ansätze miteinander teilen. Den Start machen 20 Apps, u. a. für 3D-Zeichnungen sowie ein smarter Kompass. Einen ersten Eindruck vermittelt folgendes Video:

Ein Pixel zu viel im Playstore

Kein Webdesign ist perfekt, auch das des Google Playstores nicht. Das mag nun machen Entwickler durchaus beruhigen, immerhin kann Google ja weitaus mehr Zeit und Geld in solche Dinge investieren als die Meisten von uns. Die schlechte Nachricht lautet aber: Was das Android-Team nicht so einfach hinbekommt, wird auch Andere vor Probleme stellen. Das Problem ist nämlich, dass ein Device mit einer richtig blöden Auflösung jedes noch so gute Design verunstalten kann. Im Fall des Playstores geht es dabei zwar nur um ein einziges Pixel, aber wer es einmal gesehen hat, wird es auch immer wieder bemerken. Es ist wie mit einem juckenden Mückenstich – egal wie sehr man sich bemüht, ganz vergessen kann man es eben doch nicht. Was also tun, fragt sich Kirill Grouchnikov vom Android Team.

Mit JavaScript tolle Scrolleffekte für Websites erstellen

Um User auf einer Website zu halten, braucht es ein gutes Design. So weit ist das nichts Neues. Spannend ist aber die Idee, die CSS-Tricks.com dafür präsentiert: Linien, die gezeichnet und wieder gelöscht werden, je nachdem wie weit der User über die Seite scrollt. Wie das Tutorial verrät, wird das SVG-Element path dazu verwendet, der Effekt wird per JavaScript erzeugt.

Facebook vergibt Internet Defense Prize

Social-Media-Riese Facebook hat zum zweiten Mal den Internet Defense Prize verliehen. Zusammen mit Usenix wurden aus einem Pool von 300.000 Dollar verschiedene Forscher für ihre Taten um die Internet-Sicherheit belohnt: Gewinner des Preises ist ein Team aus vier Hackern des Georgia Institute of Technology, das 11 Bugs unter Chrome und Firefox aufgedeckt hat. Für die Entdeckung von Schwachstellen, die vor allem C++-Programme betreffen, erhielten sie 100.000 Dollar. Das Team fand mithilfe des CaVER-Vulnerability-Detection-Tools zwei bislang unbekannte Bugs und neun in libstdc++, die bereits behoben wurden. Weitere 50.000 Dollar gingen an zwei deutsche Forscher, die statische Analyse nutzten, um second-order Schwachstellen in Web-Applikationen aufzudecken. Ioannis Papagiannis, Facebook Security-Engineer-Manager, betonte, dass solche Arbeit in der akademischen Welt mehr gewürdigt werden sollte:

We all benefit from this kind of work—a large part of why Facebook has been successful in serving nearly 1.5 billion people is because we have been quick to introduce and adopt categories of systems and frameworks that prevent whole classes of vulnerabilities at once.

War das ein versteckter Seitenhieb auf Oracle? Die Redwooder hatten in dieser Woche erklärt, dass Bug-Bounty-Programme ineffizient und teuer seien.

WebGL: Wie funktionieren eigentlich Touchscreens?

Wer sich schon immer gefragt hat, wie so ein Touchscreen im Smartphone funktioniert, dem kann nun geholfen werden: Mark Lundin hat mittels WebGL und Web Audio API ein Tool entwickelt, mit dem sich darstellen lässt, wie ein Touchscreen genau aufgebaut ist und was passiert, wenn Druck ausgeübt wird. Den zugehörigen Code gibt’s auf GitHub zum Download. Folgender Tweet veranschaulicht das Ganze:

 

Aufmacherbild: failed experiment cartoon (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: shockfactor.de

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