Außerdem: MongoDB 3.0.5, Bitcoin-Betrug und ein Netzwerkkabel mit Firewall

Fast Forward: AngularJS mit Grunt, Symfony 2.7.3 und Android Butter Knife
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Heute im Fast Forward: Updates für Symfony und MongoDB, Tipps, wie man seine AngularJS-Applikation mit Grunt „Min-Safe“ bekommt, WhatsApp mit Microsoft Edge und ordentlicher Android-Code mit Butter Knife.

Im heutigen Fast Forward haben wir Updates für Symfony und MongoDB … Ach, und ein Netzwerkkabel mit eingebauter Firewall. Viel Spaß!

Symfony 2.7.3

Das PHP-Framework Symfony hat ein Update spendiert bekommen: Symfony 2.7.3 steht ab sofort zum Download bereit. Es enthält 18 Bugfixes, darunter zwei Fixes für die Funktion substr() unter PHP 7. Mit an Bord sind außerdem einige Security-Fixes, mit denen unter anderem der Zielpfad aus der Session einer Stateless Firewall entfernt wurde. Detaillierte Hintergrundinformationen zum Update für das aktuelle Symfony-LTS-Release findet man in der Release-Ankündigung.

Android: Ordentlicher Code mit dem Buttermesser

„Keep it simple“ gilt auch für die App-Entwicklung. Das ist aber gar nicht so einfach wie es klingt, denn gerade bei großen Projekten sammelt sich schnell eine Menge redundanten Codes an, der es dem Entwickler schwer macht, den Überblick zu behalten. Unter Android schafft hier die Injection-Library Butter Knife Abhilfe, die redundanten Code kürzen und dadurch verständlicher machen kann. Beispielsweise ersetzt Android Butterknife findViewById durch @Bind() und gruppiert Multiple Views in Listen. Praktisch! Wie das dann genau aussieht, zeigt Valdio Veliu anhand einiger Beispiele.

AngularJS, Grunt und die Optimierung

Das Minifizieren von Anwendungen gehört zum guten Ton – und sollte eigentlich zum Standard einer jeden Web-App gehören. Leider ist das bei AngularJS per default nicht der Fall – Schuld daran ist die Array-Syntax. Lässt man beim Build nun ein Grunt-Plug-in auf die Applikation los, wird man schnell böse Überraschungen erleben. Damit das der Vergangenheit angehört, zeigt Thomas Greco in einem Tutorial, wie man seine AngularJS-Applikation mit Grunt „Min-Safe“ bekommt.

MongoDB 3.0.5

Neben Symfony haben wir heute noch ein zweites Update für euch: MongoDB 3.0.5 steht ab sofort zum Download bereit. Es enthält einige Bugfixes sowie Performance- und allgemeine Verbesserungen für WiredTiger – der Datenspeicher, auf den MongoDB aufsetzt. Hinzu gesellen sich Performanceverbesserungen für langlaufende Queries, vor allem im Bereich der Text- und Umfeldsuche. Das alles gepaart mit einem Fix für Crashs, die bei initialen Synchronisationsvorgängen eingetreten sind ergibt MongoDB 3.0.5, deren Release Notes mehr über die Neuerungen verraten.

WhatsApp Web: Unterstützung für Microsoft Edge angekündigt

WhatsApp Web, die Browser-Variante des beliebten Messengers, ist nun schon seit Anfang des Jahres verfügbar, funktioniert aktuell aber nur mit Chrome, Firefox, Opera und Safari (auf dem Mac). Wer jedoch mit dem Internet Explorer oder – seit dem Launch von Windows 10 – mit Microsoft Edge unterwegs ist, der hat Pech. Das könnte sich aber bald ändern, denn wie es aussieht will Microsoft den Dienst für den neuen Edge-Browser haben. Diese Neuigkeit gab es via Twitter von Greg Withworth, einem Programm-Mitarbeiter von Microsoft. Nachdem ein Nutzer ihn darauf hinwies, dass WhatsApp Web sowohl auf dem IE als auch auf Edge blockiert werde, machte Withworth die Ankündigung, dass man gemeinsam mit Facebook bereits an diesem Problem arbeite – zum aktuellen Stand diesbezüglich verriet er allerdings nichts.

Allen ungeduldigen WhatsApp-Web-Nutzern wollen wir den folgenden Tipp allerdings nicht vorenthalten: Über die F12-Entwicklerkonsole lässt sich im Bereich Emulation die Zeichenfolge eines alternativen User Agents einstellen. Hier einfach Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/41.0.2228.0 Safari/537.36 wählen, und schon kann WhatsApp Web bereits jetzt in Microsoft Edge gestartet werden. Da auf diese Weise auf anderen Seiten Darstellungsfehler auftreten können, ist das Vorgehen allerdings nicht wirklich zu empfehlen. Also am besten doch abwarten, bis die Web-Version des Messengers offiziell für Edge angeboten wird.

Bitcoin-Raub

Die virtuelle Währung Bitcoin wurde bereits 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden. Bitcoins werden anhand komplexer Algorithmen berechnet – der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt stark. Eine der weltweit größten Handelsplattformen, Mt.Gox, hatte im Februar 2014 seine Geschäftsaktivitäten eingestellt – angeblich aufgrund eines Softwarefehlers. Geschäftsführer Mark Karpeles meldete damals, dass Mt.Gox Opfer eines Hackerangriffes geworden und dadurch Bitcoins in dreistelliger Millionenhöhe verschwunden seien. Nun wird Karpeles vorgeworfen, selbst das Computersystem manipuliert zu haben, sodass Bitcoins im Wert von etwa 390 Millionen Dollar auf ein von ihm verwaltetes Konto geflossen seien. Außerdem soll er Daten im System der Börse so korrumpiert haben, dass er rund eine Million Dollar künstlich generierte. Die nun erfolgte Verhaftung von Karpeles dürfte der Bitcoin-Community zumindest etwas Erleichterung bringen – vor allem aufgrund der negativen Publicity, die die Pleite von Mt.Gox noch immer nach sich zieht.

Netzwerkkabel mit Firewall

Bisher war das Einrichten und Pflegen einer Firwall ein relativ aufwändiges Unterfangen. Aber es geht auch leichter – mit einem Netzwerkkabel mit eingebauter Firewall.

 

Aufmacherbild: Butter curl on a knife via Shutterstock / Urheberrecht: Tobik

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