Außerdem: Independent Rendering in Microsoft Edge

Fast Forward: Sicherere App-Deploys bei Meteor Galaxy & Windows 10 Insider Preview Build 16273
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Heute im Fast Forward: Meteor Galaxy erhält Verbesserungen für App-Deploys | Neuer Windows 10 Insider Preview Build 16273 für PC | Independent Rendering in Microsoft Edge | Neues TYPO3 Extension Repository gelauncht | Red Hat und Microsoft vereinfachen den Einsatz von Containern | Microsoft schafft Windows 10 Pro Support für Dateisystem „ReFS“ ab

Meteor Galaxy erhält Verbesserungen für App-Deploys

Vor einigen Wochen hat das Meteor-Galaxy-Team ein neues Versions-Wiederherstellungsfeature vorgestellt, das gerade bei fehlerhaften Deploys nützlich ist. Mit neuen Health-Checks vor dem Deployment neuer App-Versionen soll Galaxy künftig verhindern, dass fehlerhafte Deploys live gehen. Wird eine neue Version hochgeladen, überprüft Galaxy die für diese Version gelaunchten Container. Galaxy wartet dann mindestens zehn Minuten, ob alle vom Nutzer geforderten Container problemlos laufen. Gibt es nach Ablauf der Wartezeit nicht genügend „gesunde“ Container, gibt Galaxy eine „failed deploy“-Benachrichtigung aus. Alle Informationen dazu sind in einem Blogpost von Klaire Tan zusammengefasst.

Neuer Windows 10 Insider Preview Build 16273 für PC

Microsoft hat Windows 10 Insider Preview Build 16273 für PC veröffentlicht. Er ist über den Fast Ring und Skip Ahead verfügbar. Laut Windows-Blog sei das Windows-Entwickler-Team auf dem Weg zum Windows 10 Fall Creators Update nun an einem Punkt angelangt, an dem der Fokus hauptsächlich auf der Stabilisierung liege. Das bedeutet, dass Preview Builds zukünftig wieder häufiger an Insider in Fast und Slow Rings ausgespielt werden und hauptsächlich Bugfixes enthalten sollen.

Build 16273 für PC enthält verschiedene Neuerungen wie beispielsweise die neue OpenType Variable Font Bahnschrift oder zahlreiche Verbesserungen für die Windows Shell. Seit dem letzten Insider Preview Build für PC (Build 16257) sind schon über drei Wochen vergangen – und das spiegelt sich auch im Umfang der Neuerungen für die Eingabe, Microsoft Edge und die sonstigen Änderungen und Bugfixes wieder. Mehr Infos dazu bietet der oben genannte Blogbeitrag.

„Independent Rendering“ in Microsoft Edge

Independent Rendering kann für eine deutlich bessere User Experience sorgen. Es erlaubt dem Browser, die Verarbeitung von ausgewählten Grafiken auf einen zusätzlichen CPU-Thread auszulagern, sodass sie mit möglichst wenig Einfluss auf den User-Interface-Thread und die Performance gerendert werden können. Vor kurzem gaben Bogdan Brinza, Matt Kotsenas und Scott Low in einem Blogpost im Microsoft-Edge-Blog bekannt, dass deutliche Verbesserungen der Independent-Rendering-Pipeline in Microsoft Edge vorgenommen wurden. Sie sollen damit die Seitenladezeiten in EdgeHTML 16 und dem Windows 10 Fall Creators Update deutlich verbessern. Dafür werden künftig mit <select>, <canvas> und <svg> verschiedene Elemente unterstützt, die das Independent Rendering in der Vergangenheit verhindert haben. Was genau hinter den Verbesserungen des Independent Renderings in Microsoft Edge steckt, erklären Brinza, Kotsenas und Low im oben genannten Blogpost.

Neues TYPO3 Extension Repository geht an den Start

Ab sofort steht ein neues TYPO3 Extension Repository (TER) zur Verfügung, das über die neue Subdomain extensions.typo3.org erreichbar ist. Einschneidende Änderungen für die Nutzer gibt es allerdings nicht; das Managen von Extensions bleibt gleich. Einzige Änderung ist der Login über LDAP. Alle Informationen dazu bietet ein Blogpost von Thomas Löffler.

Red Hat und Microsoft vereinfachen den Einsatz von Containern

Durch den nativen Support von Windows-Server-Containern unter Red Hat OpenShift soll Unternehmen die Einführung von Containern erleichtert werden. Die Unternehmen bieten außerdem nativen Support für Red Hat OpenShift Dedicated unter Microsoft Azure sowie SQL Server unter Red Hat Enterprise Linux und Red Hat OpenShift. Durch die Erweiterung ihrer Roadmap, die sich auf eine Vereinfachung von Container-Technologien fokussiert, wollen Microsoft und Red Hat Unternehmen dabei unterstützen, ihre Agilität zu steigern und darüber hinaus versuchen, die Digitale Transformation mit einer Hybrid Cloud voranzutreiben. Weitere Informationen dazu bietet das Microsoft News Center.

Microsoft schafft Windows 10 Pro Support für Dateisystem „ReFS“ ab

Im bevorstehenden Fall Creators Update wird es nicht nur neue Features für Windows-10-PCs geben; einige werden auch entfernt: Zu letzteren gehört unter anderem der Support für Microsofts Resilient File System (ReFS) in Windows 10. ReFS ist ein modernes Dateisystem, das speziell bei PCs, die große Datenvolumen verarbeiten, beständig gegen Datenkorruption sein soll. Mit dem Roll-out des Fall Creators Updates sollen nur noch Windows 10 Enterprise oder das kürzlich angekündigte Windows 10 Pro für Workstations in der Lage sein, neue ReFS-Volumen zu erstellen. Bereits bestehende Volumen sollen allerdings auch nach dem Update auf die neue Windows-10-Version genutzt werden können.

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