Außerdem: Chatbots mit IBM Watson auf Android erstellen

Fast Forward: Azure IoT Hub Device Provisioning Service & das Aus für Windows 10 Mobile
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Heute im Fast Forward: Preview auf Azure IoT Hub Device Provisioning Service verfügbar | Das Aus für Windows 10 Mobile ist offiziell | Chatbots mit IBM Watson auf Android erstellen | Anspruchsvoll aber simpel: Mapping in R | Kleinbuchstaben mit CSS relativ groß formatieren

Preview auf Azure IoT Hub Device Provisioning Service verfügbar

Im Microsoft-Azure-Blog ist die Public Preview auf den Azure IoT Hub Provisioning Service angekündigt worden. Dabei handelt es sich um einen Service, der mit dem Azure IoT Hub zusammenarbeitet und es Kunden ermöglicht, Zero Touch Device Provisioning auf ihrem IoT Hub zu konfigurieren. Auf diese Weise sollen Millionen von Geräten sicher und skalierbar versorgt werden können. Der Azure IoT Hub Device Provisioning Service soll gut mit den Windows-10-IoT-Device-Scenarios und -Features funktionieren. Zudem wird Microsoft einen vollständigen Windows-10-IoT-Client zur Verfügung stellen, der einen Client-Service implementieren und mit den entsprechenden Funktionalitäten ausstatten soll, um den Device-Provisioning-Service nutzen zu können. Weitere Infos dazu bieten die entsprechenden Beiträge imWindows- und dem Azure-Blog.

Es ist offiziell: Das Aus für Windows 10 Mobile

In einer Reihe von Tweets hat Joe Belfiore, Corporate Vice President von Microsoft, verkündet, dass das Unternehmen keine neue Hardware oder Features für Windows 10 Mobile entwickeln wird. Stattdessen werde das Betriebssystem in den Servicemodus übergehen und von nun an nur noch Bug-Fixes und Security-Updates erhalten. Obwohl es sich während der Entwicklungsphase des noch ausstehenden Windows 10 Fall Creators Update schon andeutete, dass Microsoft nicht länger an der mobilen Version des Betriebssystems arbeitet, stand die finale Bestätigung des Projektendes bisher noch aus. Mit diesem Schritt stellt sich Microsoft der Realität, dass die Nutzer mit Windows auf ihren Smartphones nie so richtig warm geworden sind.

Chatbots mit IBM Watson auf Android erstellen

Watson ist IBMs künstliche Intelligenz mit dem nun doch nicht integrierten Urban Dictionary. Nachdem das System dieses Machwerk gelesen hatte, sprach es nämlich nicht natürlicher, sondern vor allem beleidigender mit seinen Nutzern. Aber das hat man ja rückgängig gemacht; es spricht somit nichts dagegen, auf Watson zurück zu greifen, um ein Conversational UI zu erstellen. Dieser Art der Interaktion mit Apps gehört bekanntlich die Zukunft! Oder? Ob Chatbots das Web wirklich revolutionieren werden, bleibt natürlich noch abzuwarten. Für manche Anwendungszwecke haben Siri, Cortana und Co. aber durchaus bereits ihren Nutzen bewiesen. Wer eine eigene App mit einer kommunikativen künstlichen Intelligenz ausstatten möchte, muss jedoch nicht die integrierten Voice-Assistenten nutzen. Wie man stattdessen mit IBMs Watson arbeitet, erklärt Ashraff Hathibelagal.

Anspruchsvoll aber simpel: Mapping in R

Obwohl Mapping mit R schon länger möglich ist, sind jetzt Packages und Data APIs rausgekommen, die das enorm vereinfachen wird. David Smith listet die dafür empfehlenswerten Downloads auf, nämlich sf, tmap, tmaptools, tigris, rio und leaflet. Im Tutorial zeigt Sharon Machlis, wie man geografische Daten visualisieren und sie sogar mit Scrollen, Zoomen und Daten-Pop-ups interaktiv machen kann. Github muss nicht genutzt werden, alles erforderliche ist auf CRAN verfügbar.

Kleinbuchstaben mit CSS relativ groß formatieren

CSS bietet zahlreiche Optionen zur Gestaltung von Text im Web an. Mit dem neuen font-size-adjust-Property kann nicht nur eine allgemeine Schriftgröße festgelegt werden, sondern auch ein relativer Wert für die Größe der kleinen Buchstaben. Das ist vor allem dann relevant, wenn der Browser auf eine alternative Schriftart zurückgreifen muss, weil die individuelle Font nicht geladen werden kann. Gajendar Singh erklärt, welche Vorteile dieses CSS-Property für das Webdesign hat. Zu beachten ist allerdings, dass das Property noch nicht im Browser-Mainstream angekommen ist, sondern sich in Chrome und Opera noch hinter Flags verbirgt und auch in CSS 3 noch als Candidate Recommendatation geführt wird.

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