In-Memory-Technologie beschleunigt Zugriffe auf Azure-SQL-Datenbank

Fast Forward: Azure SQL mit In-Memory-Technologie, Client Libraries für .NET Core & Piwik 2.17.1
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Heute starten wir etwas Microsoft-lastig ins Fast Forward: Azure SQL wird ab sofort mit In-Memory-Technologie ausgeliefert, es gibt einen Überblick über die Client Libraries für .NET Core und wir zeigen, wie man mit der Desktop Bridge von einer Desktop- zur UWP-App kommt. Außerdem wurde Piwik 2.17.1 veröffentlicht, wir zeigen, wie man eine kollaborative Web-App mit PubNub, React.js und ES2015 erstellt und wie man am besten Schriftgrößen steuert.

Schriftgrößen steuern

font size , em , rem – Optionen zur Ausgestaltung von Schriftgrößen gibt es viele; aber welche sollte man nun verwenden? Robin Rendle greift das Konzept auf, das Richard Rutter vorgestellt hat: font size für globale Einstellungen, em für voneinander abhängige Größenverhältnisse und rem für Module. Was dafür spricht und wie das dann aussieht, erklärt Rendle in einem kleinen Tutorial.

Kollaborative Web-App mit PubNub, React.js und ES2015 erstellen

PubNub ist ein DSN, das Entwickler-APIs zum Erstellen von Realtime-Apps und IoT-Devices bereitstellt. Die Entwicklerin Tomomi Imura veranschaulicht in einem Tutorial, wie PubNub verwendet werden muss, um eine Realtime-Web-App unter der Verwendung von React.js und ECMAScript 2015 zu erstellen. Vorausgesetzt werden grundlegende React-Kenntnisse, das npm-Package, das Webpack Modul Bundler und Node.js. Im Tutorial wird euch näher gebracht, wie die Pakete installiert werden und die App und der Web-Server konfiguriert werden müssen. Ebenso wird gezeigt, wie die React-Komponenten mit ECMAScript 2015 erstellt werden und schließlich, in welcher Weise PubNub eingesetzt wird, um die App kollaborativ zu machen und die UI-Komponenten zu erzeugen.

Piwik 2.17.1 veröffentlicht

Seit heute steht mit Piwik 2.17.1 ein neues Minor-Release der Open Analytics Platform bereit. Sie soll ein einige Probleme von Piwik 2.17.0 behoben haben: Insgesamt seien 13 Tickets geschlossen worden. Darüber hinaus beinhaltet sie keine großen Veränderungen – weder in puncto Databank oder der Plattform selbst. Daneben informiert das Piwik-Team im Blogpost über aktualisierte FAQs und Guides zur A/B Testing Platform, zu Media Analytics und dem Plugin Restrict Language Selection. Letzteres setzt allerdings die Piwik-Version 3.0.0-b1 voraus.

.NET Core: Client Libraries

Seit einigen Monaten ist .NET Core 1.0 nun verfügbar, genauso wie die zugehörigen Data-Access-Libraries für die meisten Datenbanken. In einem kurzen Blogpost gibt Bertrand Le Roy (Program Manager bei Microsoft) einen Überblick über alle verfügbaren Client Libraries. Zu den Object-Relational-Mappern zählen Entity Framework Core und Dapper, zu den relationalen Datenbanken SQL Server, PostgreSQL, MySQL und SQLite. Daneben werden die NoSQL-Datenbanken Azure DocumentDB, MongoDB, RavenDB, Redis, Cassandra, CouchBase, CouchDB, Neo4j, RethinkDB, YesSql und Lucene.NET unterstützt.

Azure SQL ab sofort mit In-Memory-Technologie

Microsoft hat via Blogpost bekanntgegeben, dass ab sofort für Azure SQL Database In-Memory-Technologie zur Verfügung steht. Damit lassen sich Zugriffe auf die SQL-Datenbank beschleunigen: Auf der höchsten Stufe, dem P15-Pool, lassen sich etwa Online-Transaktionen auf 75.000 pro Sekunde beschleunigen (ein Zuwachs um den Faktor 11) und die Ausführungszeit von Queries von 15 auf 0,26 Sekunden verringern (ein Zuwachs um den Faktor 57). Bei geringeren Stufen wie P2 ist der Zuwachs kleiner, hier konnten die Transaktionen um den Faktor 9 und die Ausführungszeit um den Faktor 10 beschleunigt werden. Die In-Memory-Technologie bleibt allerdings vorerst nur Premium-Kunden vorbehalten.

Mit der Desktop Bridge von der Desktop- zur UWP-App

Apps, die für die Universal Windows Platform entwickelt werden, bringen den Vorteil mit sich, dass man sie auf allen Windows-10-Devices ausführen kann, sei es eine Xbox One oder eine HoloLens. Andrew Clinick präsentiert in seinem Walkthrough, wie man eine Desktop-App mit der Desktop Bridge in eine UWP-App umwandelt. Dafür muss man als Erstes über die Bridge den Konvertierungsprozess der App durchführen. Dann kann die App über die UWP-APIs verbessert, erweitert und auf alle Devices der UWP ausgedehnt werden. Alle Details finden sich im Walkthrough.

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