Außerdem: Einstieg ins Mobile Development mit Visual Studio 2017 und Laravel Mix

Fast Forward: Blockly 1.0, reCAPTCHA Android API, Atomic CSS Tipps & Tricks
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Heute im Fast Forward: Blockly für Android und iOS erreicht Version 1.0, Google stellt ein reCAPTCHA Android API vor, Tipps & Tricks zum Umgang mit Atomic CSS sowie Mobile Development mit Visual Studio 2017.

Blockly 1.0 für Android und iOS

Blockly eine clientseitige JavaScript-Bibliothek, die einen visuellen Code-Editor für das Web, Android- und iOS-Apps anbietet. Jetzt wurde Version 1.0 des Open-Source-Tools für eine native Nutzung in iOS und Android finalisiert. Die Version hat die Blockly Standard UI an Bord sowie Custom Blocks, Toolbox-Kategorien, Layouts, Funktionen, Variablen, Mutators und Extensions. Darüber hinaus ist die Code-Generierung in JavaScript, Python, Dart, PHP und Lua möglich und Entwickler können auf einen Internationalisierungs-Support zugreifen. Neben dem Fokus auf die native Mobile erhielt das Web-Projekt ebenfalls in den letzten sechs Monaten mehrere Updates, inklusive Verbesserungen von Performance, Testing und API-Struktur. Auch das Cross-Platform-Development soll sich ferner dank der Blockdefinierung mit JSON einfacher gestalten. Wer Blockly 1.0 einmal ausprobieren möchte, den lässt das Google Developers Blog versuchsweise selbst Hand anlegen.

reCAPTCHA Android API für mehr Sicherheit auf Mobile Devices

Googles Captcha-Lösungen blicken auf eine zehnjährige Geschichte zurück. Zunächst gab es verzerrten Text, dann Hausnummern. 2014 kam No CAPTCHA reCAPTCHA und im März dieses Jahres schließlich Invisible reCAPTCHA. Jetzt hat Google das reCAPTCHA Android API vorgestellt. Als Teil der Google Play Services soll das API reCAPTCHA in die Lage versetzen, menschliche Nutzer besser von Bots zu unterscheiden. Unter der Haube steckt die Technologie von Invisible reCAPTCHA und damit eine Risikoanalyse, die Spam und Missbrauch einen Riegel vorschieben soll. Auf genauere Angaben verzichtet Google (aus nachvollziehbaren Gründen). reCAPTCHA Android API kommt im „Bundle“ mit Google SafetyNet, dem bekannten serverseitigen Schutzmechanismus, der aus einem ganzen Set von Services und APIs besteht. Google verspricht sich von dem reCAPTCHA Android API eine Reduzierung von Sicherheitsrisiken für Android-Devices.

Was ist Atomic CSS?

Ob Prototyping oder Full-Scale Project, Atomic CSS bringt einen neuen Ansatz in die Welt der Style-Sheets. Ohne ständig zwischen verschiedenen Dokumenten wechseln zu müssen, werden CSS-Anweisungen stattdessen einfach mitten im HTML-Code plaziert – und Atomic CSS übernimmt den Rest.

<div class="Bgc(#0280ae) C(#fff) P(20px)"> Lorem ipsum </div>

Die Syntax ähnelt klassischen Funktionsaufrufen, nur dass diese Aufrufe im class-Tag definiert werden.

.Bgc\(#0280ae\) { background-color: #0280ae; }
.C\(#fff\) { color: #fff; }
.P\(20px\) { padding: 20px; }

Ob es sich dabei um reines CSS handelt oder noch ein Präprozessor nachfolgen muss, spielt laut John Polacek keine Rolle. Mehr Informationen zu Atomic CSS gibt es in Johns Artikel.

Visual Studio 2017 – jetzt auch für Mobile Development

Die neue Version von Microsofts Visual Studio nimmt sich gleich mehrerer Baustellen an. Angefangen bei neuen, automatisch anpassbaren Project Templates und überarbeitetem Workload-Management liegt der Focus klar auf WYSIWYG und Mobile Development. Für Windows kommt der lang ersehnte iOS-Simulator und sowohl Forms, als auch Interfaces werden standardmäßig mit Echtzeit-Previews versehen. Um das Dev-Projekt abzurunden sollen Memory Leaks zukünftig mit dem Xamarin Profiler-Tool identifiziert werden können, nur um dann ohne Umwege, direkt aus Visual Studio 2017 heraus, in die App-Stores publishen zu können. Wenn Microsoft hält was sie versprechen klingt das nach einer Menge Zeitersparnis. Mehr Tipps und Tricks zum Mobile Development mit Visual Studio 2017 gibt es von Mayur Tendulkar auf dem Xamarin-Block.

Der Build-Chain mit Laraval Mix auf die Sprünge helfen

Um den frustrierenden und zeitfressenden Prozess des Aufsetzens eines Buid-Tools zu vereinfachen, empfiehlt Garion Herman Frontend-Entwicklern, Laravel Mix zu nutzen. Der Wortteil „Laravel“ kann jedoch auch ignoriert werden, denn das Tool kann jede beliebige Build-Chain managen – also auch von Applikationen ohne PHP. Mix basiert auf Babel und PostCSS und kann die neuesten Features beider Sprachen nutzen. Herman zeigt im Tutorial, wie Laravel Mix zum Projekt hinzugefügt wird und die ersten Skripte und Styles kompiliert werden, um einen ersten simplen Build auszuführen. Ein weiteres Feature ist die einfache Unterstützung von ESLint, um sicherzustellen, dass der Output vom Team konsistent ist.

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