Außerdem: Windows Subsystem for Linux: Ende der Beta-Phase

Fast Forward: Support für Brotli Compression in .NET & Mozilla arbeitet an Speech-to-Text-Engine (STT)
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Heute im Fast Forward: Support für Brotli Compression in .NET | Mozilla arbeitet an Speech-to-Text-Engine | Neue Inspektionen in PhpStorm | Windows Subsystem for Linux: Ende der Beta-Phase | Headless CMS für Anfänger

Support für Brotli Compression in .NET

Microsoft bietet in .NET jetzt eine Alpha-Quality-Preview auf Support für den Kompressionsalgorithmus Brotli. Laut dem entsprechenden Post auf dem .NET-Blog stehen ASP.NET-Entwicklern bereits zwei andere Algorithmen zur Verfügung: Deflate und gzip. Kompression ist besonders für Web-Szenarien von besonderem Interesse, da eine lange Ladezeit die User Experience negativ beeinflussen kann. Kürzere Ladezeiten können über Kompression erreicht werden – sollte der Kompressionsalgorithmus dafür allerdings zu lange brauchen, wäre durch Kompression wiederum doch nichts gewonnen. Im Blogpost wird anhand der drei Faktoren Compression Ratio, Compression Time und Decompression Time der von Google designte Algorithmus Brotli mit den anderen beiden verglichen. Die Ergebnisse sowie Hinweise zum Start mit dem Kompressionsalgorithmus Brotli gibt es im oben genannten Blogpost.

Mozilla arbeitet an Speech-to-Text-Engine (STT)

Sprache ist für viele User mittlerweile die bevorzugte Eingabevariante um mit Devices wie Smartphones, Computern oder Fernsehgeräten zu interagieren. Dazu kommen vermehrt über Sprachsteuerung genutzte Geräte wie Google Home, Amazon Echo und Apple HomePod. Auch in anderen Bereichen spielt Sprachsteuerung eine immer wichtigere Rolle. Um jetzt das Feld der Sprachtechnologie weiter voranzutreiben, arbeitet Mozilla an einer Open Source STT-Engine, mit der etwa STT in Firefox unterstützt werden soll. Außerdem arbeitet Mozilla an weiteren Projekten, mit der Sprache ins Web geholt werden soll. Alle Informationen dazu bietet ein Blogpost im Mozilla-Blog.

Neue Inspektionen in PhpStorm 2017.2

Inspektionen sind quasi das Herzstück PhpStorms. Sie zeigen Fehler oder Probleme auf und erinnern den Nutzer daran, diese auch zu überprüfen. Mit der kürzlich erschienenen neuen IDE-Version PhpStorm 2017.2 stehen auch einige neue Inspektionen zur Verfügung – etwa die neue Statement has empty body-Inspektion. Außerdem wurde die bestehende Inspektion zum Erkennen der Nutzung undefinierter Felder um die Überprüfung des Constructors erweitert. Ebenso gibt es neue Inspektionen, die den Nutzer dabei unterstützen, zu erkennen, ob declare(strict_types=1) am Anfang jeder Datei hinzugefügt wurde. Alle neuen Inspektionen hat Gary Hockin im PhpStorm-Blog vorgestellt und gibt einige nützliche Tipps zu ihrer Nutzung.

Windows Subsystem for Linux: Ende der Beta-Phase

Das Windows Subsystem for Linux (WSL), mit dem Linux-Distributionen unter Windows ohne VM aufgesetzt werden können, wird mit dem Windows 10 Fall Creators Update den Beta-Status verlassen und zum vollständig unterstützen Feature. Im vergangenen Jahr haben wir über den Aufbau des WSL berichtet; nun ist das Feature bereits ab Insider Build 16251 nicht mehr als Beta-Version markiert. Wie Rich Turner im Windows-Developer-Blog erklärt, können Entwickler nun die Standard-Support-Wege von Microsoft nutzen und Probleme per Windows 10 Feedback Hub App melden, wenn diese die WSL-Infrastruktur oder das Tooling betreffen. Bei Problemen mit den Distributionen an sich, die via WSL betrieben werden können, sollen sich Entwickler aber an die jeweiligen Herausgeber wenden.

Auch sollte beachtet werden, dass Linux-Distributionen, die via WSL in Windows aufgesetzt werden, nicht für Production-Workloads in Datenbanken oder auf dem Server gedacht sind. Stattdessen dienen sie zur Simulation interaktiver User-Szenarios. Dazu ist es per WSL möglich, Linux-Prozesse von der Windows-Kommandozeile aus aufzurufen und umgekehrt; eine genauere Beschreibung findet sich im Windows-Developer-Blog. In der Installationsanleitung finden sich außerdem Links zu Ubuntu, das schon seit einigen Wochen verfügbar für WSL ist, sowie OpenSuse und SLES Distributionen im Windows Store.

Headless CMS für Anfänger

Headless CMS sind ein noch recht junges Phänomen im Web. Dabei wird ein Backend so gestaltet, dass der Content ganz bequem eingepflegt werden kann, die Anzeige jedoch nicht an eine bestimmte Plattform gebunden ist. Worum es dabei genau geht und wie man eine einfache Website auf ein Headless CMS aufsetzt, das erklärt Chris Erwin in seinem Tutorial. Wie Erwin sagt, ist die Integration der Daten aus einer solchen Backend-Lösung gar nicht so schwer.

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