Monatsrückblick Oktober 2016

Browser-Statistik, Windows 10 & Künstliche Intelligenz – unsere Top-Themen im Oktober 2016
1 Kommentar

Der Oktober bescherte uns nicht nur wettertechnisch letzte wohlig-warme Tage, sondern konnte auch mit spannenden Neuigkeiten punkten. Neben dem Oktoberfest und dem Tag der Deutschen Einheit gab es aber auch interessante Berichte aus der Entwicklerwelt. Grund genug also, die heißesten Themen aus dem Oktober einmal Revue passieren zu lassen.

In unserem Monatsrückblick Oktober vertreten sind zum Beispiel die Themen Burnout bei Entwicklern, Coding Games für Einsteiger & Profis und Neues aus dem Hause Google. Auch mit dabei sind das Feld künstliche Intelligenz bei Microsoft und der Dauerbrenner Windows 10 (Mobile). In unseren Countdown der beliebtesten Themen im Oktober 2016 starten wir mit einem Siegeszug, nämlich dem der APIs.

10. Siegeszug der APIs – von Freiheit, Flexibilität und Microservices

Den Einstieg in unsere Top-Themen des vergangenen Monats macht unser Interview zum Thema APIs, das wir mit Rainer Stropek im Vorfeld des API Summit geführt haben. Dabei sprachen wir über den unaufhaltsamen Aufstieg von APIs, die damit verbundenen Anforderungen an Entwickler und den Mehrwert für Produkte. Zu viel wollen wir vorab nicht verraten, nur so viel: Ein Grund für den Siegeszug der APIs sind die Vorteile von Cloud und Software as a Service (Saas), denn in deren Fahrwasser hat sich die Bedeutung und Stellung von APIs drastisch erhöht.

9. 7 Coding Games für Einsteiger & Profis

Wohl jeder kennt die alte Regel: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Für Coding Games gilt die aber nicht – hier steht das Vergnügen im Zentrum und man lernt dabei auch noch etwas. Natürlich kann man nun argumentieren, dass Programmieren doch immer Spaß macht. Aber mal ehrlich: Es gibt nur wenige Dinge, die nicht noch etwas mehr Spaß machen, wenn man nebenbei ein paar Zombies abschlachtet.

Wir stellen euch sieben gamifizierte Lernplattformen für Entwickler – und solche die es werden wollen – vor. Dabei sollte für jeden etwas dabei sein: Vom Spiel für Kinder, über Plattformen für blutige Anfänger bis zu Herausforderungen für Profis, die ihre Fähigkeiten erweitern möchten, wird jedes Kompetenzniveau abgedeckt.

8. Windows 10 Insider Preview Build 14946 für PC & Mobile

Einen sicheren achten Platz konnte sich der Windows 10 Insider Preview Build 14946 sichern, der für Windows Insider im Fast Ring zur Verfügung steht – sowohl für die Desktop- als auch für die Mobile-Version des Betriebssystems. Build 14946 hatte dieses Mal nicht nur zahlreiche Fehlerbehebungen mit im Gepäck, sondern auch einige neue Features für Desktop und Mobile.

Dazu zählt unter anderem die Möglichkeit, das Präzisions-Touchpad an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Auch ein von vielen Nutzern lang gewünschtes Feature ist nun endlich verfügbar: Continuum für Windows Phone funktioniert jetzt auch mit ausgeschaltetem Bildschirm. Auch für die Autokorrektur gibt es Neuerungen: Wird eine nicht gewünschte Korrektur vorgeschlagen, lässt sich der Vorschlag ignorieren.

7. Burnout – so läuft man dem Zusammenbruch davon

Wie auch im Vormonat landet das Thema Burnout unter Entwicklern in den Top-Themen unseres Monatsrückblicks – mit gutem Grund, wird es im Entwicklerumfeld doch viel zu oft totgeschwiegen. Oft bekommt man dann als Strategie zur Burnout-Vermeidung den Rat, man solle sich doch einen anderen Job suchen. Nicht jeder kann oder will seinen Job gleich aufgeben, wenn es mal stressig wird. Stress im Berufsleben ist doch normal!

Wer allerdings 80 Stunden pro Woche unter einem Mikromanager leidet, nur 40 davon bezahlt bekommt und dabei versucht, unklare Anforderungen zu erfüllen, die sich wieder ändern sobald man mehr als zehn Zeilen Code geschrieben hat, sollte dringend die Beine in die Hand nehmen. In solchen Fällen sollte die Entscheidung gegen den Job klar sein. Manchmal ist die Kündigung aber trotzdem keine Option oder es sind ganz andere Bedingungen, die dennoch zur Belastung werden. Wer seinen Job grundlegend mag, aber gerne ein bisschen weniger davon gestresst wäre, kann auf verschiedenen Ebenen ansetzen, um das eigene Wohlbefinden zu erhöhen.

6. 5 Gründe, warum man durch Time-Tracking zum besseren Entwickler wird

Ein anderer Faktor für Burnout neben schlechten Arbeitsbedingungen ist ein mangelndes Zeitmanagement. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Zeit in unserer Marktwirtschaft nicht nur Mangelware, sondern schlicht und ergreifend bares Geld ist. Programmierern bringt das vor allem eines: Stress. Stress, der einen großen Teil des Jobs einnimmt. Nicht nur deshalb ist es wichtig, sein eigenes Zeitmanagement genauestens im Auge zu behalten.

Denn wer zu lange für eine Aufgabe braucht, den will kein Arbeitgeber einstellen, geschweige denn bezahlen. Doch besonders in der Softwareentwicklung, wo Deadlines den Arbeitsalltag bestimmen, ist es nicht einfach, seine Zeit immer im Auge zu behalten. Die folgenden fünf Gründe zeigen, warum sich Time-Tracking auf lange Sicht trotzdem auszahlt.

5. KI: Microsoft erreicht Spracherkennung auf Menschenlevel

Unsere Top 5 eröffnet ein äußerst wichtiger Meilenstein auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz: Wie Microsoft bekanntgibt, ist man dem Ziel, dass Computer Sprache genauso gut verstehen wie Menschen, einen enormen Schritt näher gekommen. Forscher haben ein Spracherkennungssystem vorgestellt, das genau so viele oder sogar weniger Fehler macht wie professionelle Transkribierer.

Dabei konnte eine Wort-Fehler-Quote von 5,9 Prozent erzielt werden. Diese Quote entspricht etwa der von Menschen, die dieselbe Konversation niederschrieben, und ist gleichzeitig die geringste jemals gegen den Industriestandard Switchboard Speech Recognition Task gemessene WER. Somit kann ein Computer erstmals gesprochene Sprache genauso gut erkennen wie ein Mensch.

4. Made by Google: Pixel, Andromeda und Co.

Knapp vier Wochen ist es jetzt her, dass Google auf seinem Live-Event tolle neue Spielzeuge vorgestellt hat. Der Fokus lag auf neuer Software – Stichwort Andromeda – sowie neuer Hardware – Stichwort Pixel. Eins der Versprechen wurde dann auch gehalten: Neue Hardware wurde en masse präsentiert. Besonderes Augenmerk lag dabei natürlich auf den Pixel-Geräten. Doch auch Google Home, das VR-Headset Daydream View und der Chromecast Ultra sind einen Blick wert.

Enttäuscht wurden allerdings alle, die auf Informationen zu Googles neuem Betriebssystem Andromeda hofften. Ob und wann dieses auf den Markt kommt, bleib abzuwarten. Alle Highlights findet ihr aber noch einmal in unserem Beitrag zum Live-Event aufbereitet.

3. Windows 10 Insider Preview Build 14942 für PC ist erschienen

Windows 10 ist allgegenwärtig und aus diesem Grund auch in unserem Monatsrückblick gleich doppelt vertreten. Dieser Insider Preview Build 14942 richtet sich allerdings nur an Desktop-Nutzer, kann aber dennoch mit einigen spannenden Features auftrumpfen. Dazu zählt unter anderem die von Insidern lange geforderte Möglichkeit, im Startmenü die App-Leiste auszublenden.

Zudem wurden Änderungen beim RAM-/Prozess-Management vorgenommen: Bei Systemen mit mehr als 3,5 GB Arbeitsspeicher werden Dienste ab sofort nicht mehr unter einem Service-Host zusammengefasst, sondern getrennt ausgeführt. Des Weiteren besteht ab sofort die Möglichkeit, einen längeren Zeitraum (18 Stunden) für eine aktive Nutzung festzulegen, um die Installation von Updates herauszuzögern.

2. Gerüchte um Windows 10 Mobile, 1 Jahr AMP & Paper.js im Einsatz

Ein Überraschungsgast hat es sich auf dem zweiten Platz unserer Oktober-Highlights bequem gemacht: ein Fast Forward. Unser Themenrundumschlag war vollgepackt mit den verschiedensten spannenden Meldungen: So ging es unter anderem um Gerüchte bezüglich eines neuen Update-Prozesses für Windows 10 Mobile, den Rückblick auf ein Jahr AMP und die Frage nach dem Verbleib von CSS 4. Welches der Themen auch immer den Ausschlag gegeben hat – ich tippe mal ganz stark auf Windows 10 Mobile –, euer Interesse an diesem Beitrag katapultiert ihn fast bis ganz nach oben.

1. Browser-Statistiken: Chrome dominiert, Edge stagniert

Die Spitzenposition in unserem Monatsrückblick Oktober konnte sich die Browser-Statistik sichern, die einen Rückblick auf die Browser-Nutzung im September 2016 bietet. Trotz weniger Überraschungen auf dem Browser-Markt bietet die Statistik interessante Einblicke: So bleibt Chrome mit einem Marktanteil von 59 Prozent unangefochtene Nummer 1, während Firefox, alter Internet Explorer (sprich: Versionen vor IE11), Microsoft Edge, der iPad Safari oder Opera gemächlich vor sich hin schrumpfen. Selbst Edge, die Hoffnung Microsofts, scheint im Abwärtstrend begriffen und muss eine um 3,5 Prozent geringere Nutzerbasis verkraften. Woran das liegen könnte? Werft einen Blick auf die Browser-Statistik für September 2016.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar auf "Browser-Statistik, Windows 10 & Künstliche Intelligenz – unsere Top-Themen im Oktober 2016"

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -