Außerdem: Microsoft veröffentlicht Windows 10 S

Fast Forward: Chrome 59 Beta & Web Push in Firefox debuggen
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Heute im Fast Forward: Chrome 59 Beta steht zum Testen zur Verfügung, so lässt sich Web Push in Firefox debuggen und Microsoft hat auf seinem Education-Event in New York das neue Windows 10 S veröffentlicht. Außerdem: .NET Framework 4.7 ist allgemein verfügbar, Red Hat macht AWS über eigene OpenShift Container Platform verfügbar und neue Node-Versionen sind erschienen.

Allgemeine Verfügbarkeit des .NET Framework 4.7

Microsoft hat Version 4.7 des .NET Framework allgemein verfügbar gemacht. Einige Nutzer hatten die neue Version des Frameworks bereits vor einem Monat beim Update auf das Windows 10 Creators Update erhalten. Laut der Ankündigung auf dem .NET-Blog steht das .NET Framework 4.7 ab sofort auch für weitere Windows-Versionen wie beispielsweise Windows 8.1 und Windows 7 SP1 bereit. Die neuen Features haben wir bereits zusammengefasst, der Download kann über das Microsoft Download Center vorgenommen werden.

Red Hat macht AWS über eigene OpenShift Container Platform verfügbar

Laut einer Ankündigung des Linux-Vendors Red Hat sollen die Amazon Web Services zukünftig über die Red Hat OpenShift Container Platform verfügbar gemacht werden. Amazons Cloud-Computing-Angebote, wie beispielsweise das Managed Data Warehouse Redshift oder das Content Delivery Network CloudFront, sollen dadurch von Anwendungen, die in OpenShift-Containern laufen, genutzt werden können – On-Premise, in der Public Cloud oder dazwischen. Die General Availability kündigt Red Hat für den Herbst 2017 an. Hier gibt es weitere Details zur vertieften Zusammenarbeit von Red Hat und AWS.

Neue Node-Versionen erschienen

Mit Node v4.8.3 (Maintenance) und Node v6.10.3 (LTS) sind zwei neue Versionen der JavaScript-Runtime-Plattform Node.js erschienen. Im Fokus der Updates stehen wie gewohnt einige Bug-Fixes. So wurden beispielsweise seltene Segmentierungsfehler bei der Nutzung von TLS behoben. Alle Änderungen lassen sich in den jeweiligen Changelogs nachlesen:

Dort stehen die Updates auch zum Download zur Verfügung.

Microsoft veröffentlicht Windows 10 S

Auf seinem Education-Event in New York hat Microsoft mit Windows 10 S eine weitere Windows-10-Version veröffentlicht. Zuvor bekannt als Windows Cloud ist die neue OS-Version mit seinen Features auf den Bildungsbereich ausgerichtet. Steht das „S“ in „Windows S“ nun womöglich für „Student“? Das ist mehr als unklar und auch von Microsoft gibt es dazu keine eindeutige Aussage. Auch „Small“ wurde gemunkelt. Da es sich bei der neuen Betriebssystemversion aber nicht um eine abgespeckte Version von Windows 10 handelt, sondern sie stattdessen auf Windows 10 Pro basiert, scheint auch das eher unwahrscheinlich.

Auf Windows 10 S können lediglich Anwendungen ausgeführt werden, die über den Windows Store heruntergeladen wurden. Nutzer werden dadurch zwar in ihrer Wahl mancher Anwendungen beschränkt, denn neben Edge als Browser und Bing als Suchmaschine steht ihnen keine Alternative zur Verfügung. Sicherheit und Performance der Anwendungen und des Systems können aber deutlich verbessert werden. Aktuell arbeitet Microsoft daran, das vollständige Office-2016-Paket über die Desktop Bridge („Project Centennial“) bis zum Verfügbarkeitsbeginn im Juni bereitzustellen.

Chrome 59 Beta erschienen

Mit Chrome 59 Beta steht eine weitere Testversion des Google-Browsers zur Verfügung. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt Headless Chrome – damit lässt sich Chrome in einer automatisierten Umgebung ohne User Interface oder Peripherals ausführen. Zudem sind jetzt native Benachrichtigungen für macOS möglich und das Service Worker Navigation Preload API erlaubt das Vorladen von Navigationsanfragen im Browser. Daneben gab es noch eine ganze Reihe weiterer Verbesserungen, die sich allesamt dem zugehörigen Blogpost entnehmen lassen.

Web Push in Firefox debuggen

Web Push nutzt eine Reihe von Systemen und Komponenten, um Nachrichten erfolgreich senden und empfangen zu können. Kommt es dabei zu Problemen, ist es meist gar nicht so leicht, herauszufinden, was genau schiefgelaufen ist. Um Entwicklern bei der Fehlersuche unter die Arme zu greifen, hat JR Conlin im Mozilla-Entwicklerblog nun einige der gängigsten Probleme unter die Lupe genommen und gibt gleichzeitig Tipps, mit welchen Tools man die Fehler aus der Welt schaffen kann.

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