Außerdem: Google veröffentlicht Android Things Developer Preview 4.1

Fast Forward: Chrome 59, neue Windows-Server-Updatezyklen & LocationServices APIs für Google Play
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Heute im Fast Forward: Neue Stable- und Beta-Channel-Releases für Chrome 59, Windows Server erhält einen neues Update-Zyklus sowie neue LocationServices APIs in Google Play Services 11.0.0. Außerdem: Google veröffentlicht Android Things Developer Preview 4.1 & Event Propagation in JavaScript.

Chrome 59: neue Stable- und Beta-Channel-Releases

Das Chrome Team hat ein neues Stable Channel Update veröffentlicht. Das Release 59.0.3071.104 kommt für Windows, Mac und Linux und soll in den nächsten Tagen/Wochen ausgerollt werden. Das Update enthält 16 Updates gegen insgesamt 30 neu entdeckte Sicherheitslücken, darunter fünf Schwachstellen, die als besonders gefährlich einzustufen sind. Alle Änderungen und Fixes lassen sich dem Log entnehmen. Der Chrome Beta Channel wurde auf Version 60.0.3112.32 aktualisiert (ebenfalls für Windows, Mac und Linux verfügbar). Eine Liste der Änderungen gibt’s im dazugehörigen Log.

Neue LocationServices APIs in Google Play Services 11.0.0

Das 11.0.0-Release des Google Play Services SDKs enthält einen neuen Weg aus LocationServices zuzugreifen. Die neuen APIs verlangen von Apps nicht mehr, manuell eine Verbindung zu den Google Play Services via einem <code>GoogleApiClient</code> aufzubauen. Die neuen LocationServices sollen es damit Entwicklern erleichtern, ihre Apps mit diesen Diensten zu verknüpfen, vor allem indem Boilerplate-Code und typische Stolpersteine vermieden werden. Die deutlich einfacher gehaltenen LocationServices APIs ermöglichen Zugriff auf die Location des Geräts, man kann Geofences erstellen, den Nutzer um die Aktivierung der Ortserkennung bitten und einiges mehr. Mehr Infos und Code-Beispiele gibt’s im Android Developers Blog.

Google veröffentlicht Android Things Developer Preview 4.1

Google hat eine neue Developer Preview von Android Things veröffentlicht. Über die Plattform ermöglicht Google es Android Developern, IoT-Geräte zu entwickeln und nahtlos vom Prototyp- zum Produktionsstadium überzusatteln. DP4.1 bringt Updates für neue unterstützte Hardware und Bugfixes für die Plattform mit. So gibt es unter anderem beispielsweise Boot-Zeit-Optimierungen, die die Startzeit i.MX7D-basierter Hardware verbessern sollen. Android Things Developer Preview 4.1 hat außerdem eine speziell für IoT-Geräte optimierte Version der Google Play Services im Gepäck. Weitere Infos für Entwickler sowie sieben Talks zu unterschiedlichen Aspekten von Android Things gibt es auf dem Android Developers Blog.

Windows Server bekommt neuen Update-Zyklus

Microsoft hat angekündigt, dass Windows Server auf einen „Zwei Updates pro Jahr“-Zyklus umgestellt wird. Mit dieser Update-Strategie wird das Produkt an die Releasezyklen von Windows 10 und Office 265 ProPlus angeglichen. Die Updates werden in zwei Channels ausgespielt, in einem LTS-Channel und in einem neuen sogenannten „Semi-annual Channel“.
Im „Long-term Servicing Channel“ soll alle zwei bis drei Jahre eine neue Major-Version veröffentlicht werden. Nutzer haben Anspruch auf fünf Jahre Mainstream-Support, fünf Jahre erweiterten Support und optionale sechs weitere Jahre, wenn das „Premium Assurance“-Paket werworben wurde. Der LTS-Channel erhält Security- und Non-Security-Updates, aber keine neuen Features oder Funktionalitäten. Diese gibt es hingegen zwei Mal im Jahr (Frühjahr und Herbst) im „Semi-annual Channel“. Der Kanal richtet sich an Kunden mit schnellen Entwicklungszyklen oder Hosting-Anbieter. Interessanterweise sollen die meisten Features dieses Channels später in die Major-Releases im LTS-Channel integriert werden. Der „Semi-annual Channel“ steht Kunden im Rahmen des „Software Assurance“-Programms zur Verfügung und kann auch über den Azure Marketplace erworben werden.

Event Propagation in JavaScript

Erst kommt das eine Event, dann das andere – so einfach das klingt, so kompliziert kann es sein, die Reihenfolge von Events bei ineinander verschachtelten Elementen in JavaScript zu bestimmen. Von Event Bubbling ist dabei die Rede, aber das ist nicht das einzige Konzept, das hier eine Rolle spielt. Auch Event Capturing und Event Propagation sind in diesem Kontext nützlich. Was das ist, und in welcher Verbindung die Begriffe zueinander stehen, das zeigt euch Giulio Mainardi in seinem Tutorial.

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