Chrome für Android mit neuer Offline-Funktionalität

Fast Forward: Chrome verbessert Extension-Security & Neues zu Googles Fuchsia OS
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Heute im Fast Forward: Chrome verbessert die Extension-Security mit Out-of-Process-iFrames und es gibt Neuigkeiten zu Googles Fuchsia OS. Außerdem gibt’s Tipps dazu, wie man WordPress-Seiten vor Anwendern schützt, eine bunte Geschichte von Windows und Chrome für Android kommt mit neuer Offline-Funktionalität.

WordPress-Seiten vor ahnungslosen Anwendern schützen

Die beste Website ist nur so gut, wie diejenigen, die sie pflegen. Ein gutes WordPress-Projekt kann beispielsweise nur zu leicht dadurch zerstört werden, dass man es an einen ahnungslosen Webmaster übergibt, der versehentlich die Datenbank leert oder ein Plugin installiert, von dem man besser die Finger gelassen hätte. Gerade das leicht zu bedienende Backend verleitet manchen Anfänger nämlich dazu, seine Grenzen vollkommen zu verkennen! Wer also viel Zeit in ein Projekt gesteckt hat und vermeiden möchte, alle paar Tage vermeidbare Fehler beheben zu müssen, sollte das Backend aufräumen, bevor er die lieben Kollegen ohne Ahnung von IT da drauf loslässt. Weg mit unnötigen Widgets! Und wo man gerade dabei ist, könnte man ja auch derartige Zugriffsrechte vergeben, die die größten Fehler verhindern, meint Craig Buckler und gibt gleich sieben Tipps für Entwickler, die Angst um ihre WordPress-Installation haben.

Eine bunte Geschichte von Windows

Windows hätte beinahe den Namen „Interface Manager“ bekommen – das war 1985. Seitdem ist natürlich jede Menge geschehen in der Windows-Welt! So hörte Windows 95 beispielsweise auf den Codenamen „Chicago“ und bis zur Veröffentlichung von Windows XP gab es gleich zwei Release-Zweige: Windows 95/98/ME und Windows NT/2000. Wusstet ihr das noch? Und erinnert ihr euch noch an Reversi? In der Illustrated History of Microsoft Windows können diese und viele weitere Details aus der nun beinahe 22 Jahre umfassenden Windows-Vergangenheit nicht nur nachgelesen, sondern auch bildlich entdeckt werden. Für alle, die ein bisschen in Erinnerungen an die gute oder auch weniger gute alte Windows-Zeit schwelgen möchten!

Chrome für Android mit neuer Offline-Funktionalität

Bereits im Dezember letzten Jahres erhielt Chrome für Android ein Update, das das Herunterladen von Webpages ermöglichte, um diese offline ansehen zu können. Nun gab es einige Verbesserungen für diese Funktionalität. So ist die „Download Link“-Option nun leichter über das längere Drücken eines jeden Links zu erreichen. Zudem steht jetzt ein „Download Page Later“-Button zur Verfügung, wenn man versucht, eine Website aufzurufen, während man offline ist.

Nützlich ist auch, dass ab sofort heruntergeladene Artikel beim Öffnen eines neuen Tabs mit einem neuen Offline-Badge versehen und die kürzlich vorgenommenen Downloads direkt auf der Seite angezeigt werden. Alle Informationen zu den neuen Offline-Funktionalitäten in Android für Chrome fasst der zugehörige Blogpost im Google-Blog zusammen.

Chrome verbessert Extension-Security

Die Sicherheit spielt beim Google-Browser Chrome eine wichtige Rolle. In Chrome 56 wurde diese dank der Isolierung von Chrome-Extension-Privilegien von Webpages nun weiter verbessert. Zwar wurden auch bisher Extensions und Webpages in verschiedenen Prozessen ausgeführt. Allerdings konnten Extensions auch Webcontent – etwa Social-Network-Buttons oder Werbeanzeigen – in iFrames hosten, die unter Umständen für Angriffe genutzt werden konnten.

Um das zu verhindern, nutzt Chrome ab sofort Out-of-Process-iFrame. Sie sollen sicherstellen, dass in Extension gehostete Web-iFrames keinen Zugriff auf die Extension-APIs erhalten, was für eine bessere Sicherheit in Chrome sorgen soll. Alle Informationen fasst Charlie Reis in einem Blogpost im Chromium-Blog zusammen.

Neues zu Googles Fuchsia OS

Über das neue Betriebssystem Fuchsia von Google kursieren seit letztem Jahr Spekulationen. Soll es auf IoT-Geräten zum Einsatz kommen oder vielleicht wie das nicht minder mysteriöse Andromeda geräteübergreifend genutzt werden? Sicher ist nur, dass Fuchsia auf den Mikrokernel Magenta setzt, der aus dem Projekt Little Kernel abgeleitet und in C programmiert ist. Apps werden mithilfe von Googles Flutter Kit entwickelt, das das Erstellen von Android- und iOS-Apps ermöglicht.

Jetzt sind Bilder des Interface (Nickname Armadillo) aufgetaucht, die die Idee von Fuchsia OS visualisieren. Der Home-Bildschirm ist im Prinzip eine große, vertikal scrollende Liste von Karten für „Stories“ oder Sammlungen von Apps und OS-Komponenten, die zusammenarbeiten, um eine bestimmte Aufgabe auszuführen. Es gibt auch einen Abschnitt im Stil von Google Now, der „Suggestion“-Karten für Aufgaben besitzt. Das Prototyp-UI enthält auch eine einfache Split-Screen-Schnittstelle und skaliert bis zu Tablet-Größe.

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