WebAssembly Explorer steht als Preview zur Verfügung

Fast Forward: Compiler XLA für TensorFlow & Visual Studio Code 1.10.x erschienen
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Heute im Fast Forward: Visual Studio Code 1.10.x ist erschienen, der Compiler XLA für TensorFlow wurde veröffentlicht und WebAssembly Explorer steht als Preview zur Verfügung. Außerdem gibt es eine neue Azure-Storage-JavaScript-Client-Library, Googles Neural Machine Translation System wurde um neue Sprachen erweitert und wir haben Tipps zur Erstellung von Extension Packs für Visual Studio Code für euch.

Extension Packs für Visual Studio Code selbst erstellen

Auf dem Visual Studio Code Blog stellt Wade Anderson einen Weg zur Erstellung von Extension Pack vor. Mit dem Yeoman VS Code Extension Generator können beispielsweise Extension Packs anhand der Extensions erstellt werden, die bereits installiert sind. Extension Packs können sinnvoll sein, wenn man

  • eine Liste der favorisierten Extensions mit seinen Freunden teilen möchte.
  • seine Python Extensions bündeln möchte, um sie beim Bearbeiten von Python-Projekten zu deaktivieren und aktivieren.
  • eine kuratierte Liste von Extensions für einen Blogpost auf der Visual Studio Code Website erstellen möchte.

Eine detaillierte Anleitung sowie Infos zu weiteren Extensions sind auf dem o.g. Blogpost zusammengestellt.

Googles Neural Machine Translation System um neue Sprachen erweitert

Googles Neural Machine Translation System (GNMT) ist um die Sprachen Russisch, Hindi und Vietnamesisch erweitert worden. Das auf künstlicher Intelligenz basierende Übersetzungstool war im September 2016 gestartet und soll um bis zu 85 Prozent genauer sein als sein Vorgänger Google Translate. Zunächst wurde GNMT darauf trainiert, Übersetzungen vom Chinesischen ins Englische vorzunehmen; im November letzten Jahres waren dann noch acht weitere Sprachen – darunter Französisch, Deutsch und Spanisch – und Zero-Shot Translation hinzugekommen. Die neu hinzugefügten Sprachen sind ab sofort auf der Google-Translate-Plattform inklusive der Google Suche und der Google Translate Apps für iOS und Android verfügbar.

Neue Azure-Storage-JavaScript-Client-Library

Das Microsoft-Azure-Team hat eine neue Library vorgestellt: Die Azure Storage Client Library für JavaScript im Browser erlaubt die Webentwicklung mit Azure Storage. Damit lassen sich beispielsweise webbasierte Spiele entwickeln, bei denen Informationen im Table-Service gespeichert werden, Fotos in einen Blob-Account via Mobile-App laden oder ein komplettes Website-Backend mit dynamischen Daten erstellen, gespeichert im Azure Storage. Ausführliche Informationen lassen sich dem zugehörigen Blogpost entnehmen.

WebAssembly Explorer steht als Preview zur Verfügung

Im Gegensatz zu JavaScript nutzt das neue Cross-Browser-Format WebAssembly ein Binärformat. Für Entwickler heißt das, dass sie neue Tools benötigen, um mit WebAssembly experimentieren zu können. Mit WebAssembly Explorer hat Mozilla nun ein solches Tool vorgestellt. Er erlaubt es, Code in C oder C++ einzugeben und kompiliert in anschließend zu WebAssembly. Ein großer Vorteil dabei ist, dass die vorgenommenen Optimierungen des Codes direkt sichtbar sind. Allerdings, so sagt Dan Callahan in der Ankündigung im Mozilla-Entwicklerblog, befindet sich WebAssembly Explorer noch in einer frühen Entwicklungsphase. Wer einen Production-ready-Kompiler benötigen, kann stattdessen auf Emscripten zurückgreifen. Das folgend Video zeigt, wie das Tool funktioniert; WebAssembly Explorer steht auf GitHub zum Download zur Verfügung.

Visual Studio Code 1.10.x erschienen

Einen Tag vor dem Release von Visual Studio 2017 hat Microsoft eine neue Version von Visual Studio Code veröffentlicht. Der Quelltexteditor liegt jetzt in Version 1.10 bzw. 1.10.1 vor, da sofort nach Veröffentlichung von VSC 1.10 ein Update nachgeschoben, das Probleme mit Erweiterungen beheben soll. Highlights der neuen Version sind eine Minimap, die eine Vorschau der aktiven Datei zeigt sowie die Möglichkeit, Codepassagen mit Syntaxhervorhebung und Formatierung in andere Anwendungen zu kopieren. Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen in Visual Studio Code finden sich im zugehörigen Blogbeitrag.

TensorFlow: Compiler XLA vorgestellt

Eine der Stärken von TensorFlow ist seine Flexibilität: Die Library stellt ein flexibles und erweiterbares System zur Definition von arbiträren Data-Flow-Graphen dar, die sich verteilt durch Nutzung von CPUs und GPUs ausführen lassen. Allerdings geht diese Flexibilität oft zulasten der Performance. Aus diesem Grund wurde der Compiler XLA (Accelerated Linear Algebra) entwickelt. XLA nutzt JIT-Kompilierungstechniken, um den TensorFlow-Graphen zu analysieren und zu optimieren. Detaillierte Infos zur Funktionsweise des Compilers finden sich im Google-Developer-Blog.

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