Außerdem: Microsoft PowerApps und Flow allgemein verfügbar

Fast Forward: Dart Sass erschienen, Piwik 3.0.0-beta2 verfügbar & WebAssembly Browser Preview
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Heute im Fast Forward: Die neue Sass-Implementierung Dart Sass ist erschienen und die zweite Beta von Piwik 3.0.0 steht zum Testen bereit. Außerdem steht WebAssembly nun als Browser Preview zur Verfügung, Microsoft stellt Project Olympus vor und veröffentlicht PowerApps sowie Flow. Des Weiteren geht es bei uns um das Wie und Warum von anpassbaren SVG-Symbols.

Microsoft PowerApps und Flow allgemein verfügbar

Was lange währt, wird endlich gut: Microsoft hat die allgemeine Verfügbarkeit von PowerApps und Flow bekanntgegeben. Ab sofort sind die Dienste in 42 Sprachen weltweit als Teil von Dynamics 365 verfügbar, genauso in Office-365-Enterprise, Business-Premium- und Essentials-Abonnements. In Kombination mit Power BI nennt Microsoft die drei Dienste „power trio“, da sie Laien ermöglichen, ohne Programmierskills in die Materie einzusteigen. PowerApps erlauben dabei das schnelle Erstellen von Web- und Mobile-Business-Applikationen ohne Coding, während Flow Business-Prozesse durch einfache Konfiguration automatisiert. Power BI ermöglicht das Analysieren und Visualisieren von Business-Daten. Das Trio folgt dabei der „five seconds to sign up, five minutes to wow!“-Strategie – einfache Inbetriebnahme und leichtes Verständnis der Dienste sind deren Grundlage.

Anpassbare SVG-Symbols: Wie und Warum

Wer auf seiner Website mit SVG-Logos arbeitet, wird wissen, dass sie, wenn der CSS-Code erst einmal in HTML eingebettet ist, nicht mehr konfigurierbar sind. Zunächst bringt es Vorteile mit sich, das symbol-Element anstelle des g-Elements zu verwenden. Massimo Cassandro erläutert in seinem Tutorial das Problem der veränderbaren SVG-Symbols und bietet eine Lösung an, die simpler kaum sein könnte: Erstellt man für jede Shape (Formabschnitt) des Symbols einen einzelnen SVG-Container mit top, right, bottom und left, lässt sich jede Klasse mit dem use-Element individuell ansprechen und anpassen. Weiterhin bringt Gulp oder SVGO – ein Node.js-basiertes Tool zur Optimierung von Vektorgrafiken – vielfache Konfigurationsoptionen für das SVG mit sich.

Project Olympus: Cloud-Hardware geht Open Source

In Kooperation mit dem Open Compute Project (OCP) hat Microsoft mit Project Olympus ein neues Modell eines Cloud-Hardware-Designs auf Open-Source-Basis vorgestellt. Seit 2014 teilt Microsoft bereits viele seiner Baupläne per OCP. Microsofts Project Olympus will der OCP-Community jetzt Hardware-Designs zur Verfügung stellen, die mindestens zu 50 Prozent fertiggestellt sind. Das ist deutlich früher, als es sonst beim OCP-Projekt üblich war. Laut Bill Carter, dem Chief Technology Officer des OCP, wird mit Project Olympus eine neue Ära der Hardware-Entwicklung auf Open-Source-Basis eingeläutet. Außerdem habe man, so sagt Microsoft, viel dazugelernt und wolle sich zunehmend der Open-Source-Community öffnen, da die Hardwareentwicklung auf Open-Source-Basis noch lange nicht das Niveau der Open-Source-Softwareentwicklung erreicht habe.

Zu den von Project Olympus vorgestellten Designs gehören unter anderem ein neues universelles Motherboard, eine hochverfügbare Energieversorgung über Batterien und 1U/2U-Server-Chassis. Einige der Designs sind bereits veröffentlicht und lassen sich auf GitHub einsehen. Auf der Zettastructure in London wird Microsoft am 01. und 02. November in einer Keynote und einem OCP-Workshop nähere Informationen zu Project Olympus bekanntgeben. Wir sind gespannt.

WebAssembly Browser Preview

Im März 2016 hat die WebAssembly Community Group einen ersten Meilenstein bei der Entwicklung von WebAssembly erreicht. Seitdem wurde fleißig weiter an dem neuen Standard gearbeitet, sodass nun ein erster Binary-Format-Release-Candidate zur Verfügung steht. Ebenso gibt es bereits erste Implementierungen in SpiderMonkey und der V8-Engine; in Kürze sollen Implementierungen in Chakra und JavaScriptCore folgen. Um ein breiteres Feedback von der Community einzuholen, steht WebAssembly nun in einer Browser Preview zur Verfügung. Zwar findet sich WebAssembly weiterhin zunächst hinter einem Flag, allerdings, so erklärt Luke Wagner in der Ankündigung, könnte der Standard bereits im ersten Quartal 2017 als „fertig“ markiert und final in Browsern ausgespielt werden. Einen Überblick über die aktuellsten Neuerungen in WebAssembly bietet der oben genannte Ankündigungspost im Mozilla Entwicklerblog; mehr Informationen zur Nutzung von WebAssembly bietet die Projektwebsite.

Dart Sass in erster Alpha erschienen

Bislang gab es zwei Implementierungen von Sass: Ruby Sass, High-Level und einfach zu erweitern, sowie LibSass, eine C++-Implementierung, systemnah, schnell und einfach zu portieren. Jede der beiden hat ihre eigenen Stärken und Schwächen, doch so richtig überzeugen konnte bislang keine Implementierung. Deswegen steht nun eine erste Version von Dart Sass zur Verfügung, die besonders schnell, leicht zu installieren und anzupassen sein soll. Aktuell steht Version 1.0.0-alpha.1 auf GitHub bereit; ausführliche Informationen zu Dart Sass und den anderen Implementierungen finden sich im zugehörigen Blogpost.

Piwik 3.0.0-beta2 erschienen

Gut einen Monat nach der Veröffentlichung der ersten Beta von Piwik 3.0.0 steht mit Piwik 3.0.0-beta2 die nächste Vorabversion der kommenden Major-Version des Open-Source-Analyse-Tools zum Testen zur Verfügung. Zu den Neuerungen gehören dabei ein vollständiges Redesign der Applikation sowie zahlreiche Verbesserungen in der Core-Analytics-Plattform und den Core-Plugin-APIs. Ebenso bringt die Piwik 3.0.0-beta2 mehrere Bug-Fixes und visuelle Verbesserungen mit sich. Alle Änderungen lassen sich im Changelog nachvollziehen.

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