Grundlagen der C++-Welt

Das Latein der Programmiersprachen
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Programmierung in C++!? Eine Anforderung, die man zwar häufig in Projekten und Stellenausschreibungen findet, die aber bei vielen leider immer noch den Eindruck erweckt, dass man sich dabei mit etwas Altmodischem beschäftigen muss. Sicher ist C++ nicht so „modern“ wie beispielsweise das gesamte Java-Ökosystem. Betrachtet man aber die Einsatzgebiete von C++, so erkennt man schnell die Relevanz dieser Sprache. Und auch die fachlichen Herausforderungen, denen man sich als Entwickler von C++-Anwendungen stellen muss bzw. darf, können aus dem Umgang mit C++ eine hochinteressante Angelegenheit machen.

Mit diesem Artikel beginnt eine kleine dreiteilige Reihe über die Programmiersprache C++. Auch in Zeiten von Java und diversen Skriptsprachen behauptet C++ weiterhin seine wichtige Position insbesondere bei der Erstellung von serverbasierten Anwendungen. In vielen Projekten werden auch mehrere Sprachen eingesetzt. Häufig findet man dabei die Kombination von Java für die GUI- bzw. Webkomponenten und C++ für den Backend-Bereich. Gleichzeitig kämpft C++ aber an mehreren Fronten um seinen guten Ruf. Einerseits wird C++ – fälschlicherweise – als unmodern und daher nur noch für die Wartung von Altanwendungen benötigt angesehen. Sicherlich ist C++ einer der Dinos in der Welt der Programmiersprachen, wie noch detailliert beschrieben wird, aber ein Dino, der auch in neuen Umgebungen gerne gesehen wird. Ein anderer Kritikpunkt an C++ dagegen ist schon eher berechtigt: Nicht umsonst wird C++ eine gewisse Komplexität nachgesagt. Generell ist man bei allen C-Sprachen wie C oder C++ „näher an den Bits“, d. h. man hat als Programmierer mehr Möglichkeiten zum direkten Zugriff auf Systemressourcen als in anderen Sprachen. Diese vielfältigeren Möglichkeiten bringen aber natürlich auch eine höhere Verantwortung mit sich.

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